Andauernd arbeiten

Karlie Elliott Bowman
IFAJ Nachrichten-Editorin

Als Journalisten arbeiten Sie immer auf einen Termin hin, um den nächsten Bericht zu erstellen und um zu recherchieren. Wir machen mit den IFAJ Nachrichten dasselbe, um Ihren Bedürfnissen besser gerecht zu werden. Es freut uns, den Abonnementen der IFAJ Nachrichten mitteilen zu können, dass Sie statt jeden Monat alle drei Versionen der IFAJ Nachrichten zu erhalten, jetzt die gewünschte Sprache auswählen können.

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Wir danken Ihnen für Ihre Hilfe, während wir diese neuen Abonnementenlisten einführen. Bitte senden Sie mir unter k.elliott.bowman@gmail.com ein E-Mail, falls Sie damit Schwierigkeiten haben sollten oder irgendwelche Fragen haben.

Ein Bericht über die IFAJ und Agriterra Meisterklasse

José van Gelder
Niederlande

Dieses Jahr hat Agriterra zehn Journalisten aus Entwicklungsländern zum IFAJ-Kongress 2012 in Schweden eingeladen. Die Meisterklasse stellt die Teilnahme von Journalisten aus ländlichen Gegenden und Nachrichtenvermittlern  aus Entwicklungsländern sicher.

Absicht der Meisterklasse war es, eine dynamische, einzigartige und allumfassende Berufsentwicklungserfahrung zu vermitteln, mit Augenmerk auf Politik, landwirtschaftliche Belange, Medientrends und das Nahrungsmittelgeschäft. Dies für Journalisten aus Entwicklungsländern und zwar vorrangig solchen, die mit Landwirtsorganisationen verbunden sind. Außerdem vermittelt die Klasse IFAJ-Mitgliedern Zugang zu Ländern, die nicht Mitglieder der IFAJ sind, jedoch sehr eng in die Ernährungsfragen einer zunehmend  hungrigen Welt einbezogen sind. Die Gelegenheit macht Journalisten ebenfalls mit der IFAJ bekannt, damit sie ihre Kollegen zuhause ermutigen können, sich mehr mit der IFAJ zu verbünden.

Während sich die IFAJ als Ganzes mehr global entwickelt, stellt die Meisterklasse eine entscheidende Methode dar, andere Länder über die Organisation und die Ressourcen, die deren Mitgliedern zur Verfügung stehenden, zu informieren und weltweite Kontakte zu knüpfen.

Klicken Sie hier, um mehr über die Meisterklasse 2012, die Zukunftspläne für die Meisterklasse sowie die Arbeiten für die fortwährende Verbesserung des Kurses zu erfahren und eine Zusammenfassung aus Schweden einzusehen.

Lassen Sie den Ag-Media-Standard nicht abrutschen: Ein Fünf-Nationen-Überblick

Jim Evans
USA

Caroline Stocks vom Stab der Editoren des Farmers Weekly (GB), vor kurzem Nuffield Scholar, unternahm es zu untersuchen, ob es eine «beste» Methode gäbe, während der Zeit dieses enormen Wandels mit Landwirten zu kommunizieren. Gemäß des Berichtes, den sie im Juli 2011 dem Nuffield Farming Scholarship Trust einreichte, hat sie viel gelernt durch ihre Besuche im Vereinigten Königreich, Kanada, Indien, Australien und den USA. Ihre Analyse erstreckte sich ziemlich breit über Druckmedien, online Farmnachrichten, soziale Medien und mobile Technologie.

Abschließend meinte sie: “…Ich glaube nicht, dass es eine «eine Größe passt allen» Lösung gibt. Die Landwirtschaftsmedien müssen sich dabei verbessern, ihr Publikum einzuschätzen, damit sie ihr Angebot dementsprechend ausrichten können. Sie müssen aufhören zu denken, ihre Belegschaft könne alles tun. Stattdessen sollten sie Nischen herausfinden und sich darauf konzentrieren, bestimmte Aspekte besonders gut zu behandeln. Agrarjournalisten, die ich vor kurzem traf, haben mir wiederholt gesagt, sie fühlten sich, als breite man ihr Tätigkeitsfeld zu weit aus.  Es entmutigt sie, wenn sie ihre Arbeit nicht richtig erledigen können und das Gefühl bekommen, dass sie den Landwirten nicht gerecht werden.”

Caroline Stocks betonte, dass die Landwirte den Agrarmedien vertrauen. «Es ist wichtig, dass sie diese Position nicht verraten, indem sie den Standard fallen lassen».

Sie können den Bericht auf der Nuffielt Webseite lesen.


IFAJ Nachrichten November 2012

Internationales Networking vermittelt großen Auftrieb

Riitta Mustonen
IFAJ Generalsekretärin

Ich hatte die Ehre, im Oktober dem 50. Jubiläum der norwegischen Gilde der Agrarjournalisten beizuwohnen. Sie hielten ein Seminar über Klimawandel und andere wichtige Themen ab und danach saßen wir beim Essen zusammen.

Ich hatte eine große Gesellschaft erwartet, etwas wie das abschließende Bankett eines Kongresses. Aber wir befanden uns mit nur 24 Leuten in einem Zuchtbullenbetrieb namens Store Ree. Wir waren alle Journalisten, einige von uns bereits im Ruhestand, und zwei ausländische Gäste: Gudrun aus Norwegen und ich aus Finnland, die die IFAJ vertrat.

Die Gruppe bestand aus ungefähr der Hälfte der fünfzig Mitglieder der norwegischen Gilde. Das älteste Mitglied was Svein Solli, 93 Jahre alt und Ehrenmitglied, der eine Rede hielt, welche an die guten alten Tage als Agrarjournalist in den sechziger Jahren erinnerte. Die Meilensteine in der Geschichte der Gilde seien die drei IFAJ-Kongresse gewesen, die diese kleine Gilde organisiert hatte. Der letzte fand im Jahre 2006 in Hamar statt. Die Organisation so großer Veranstaltungen hat der Gilde Geist und Kraft vermittelt. Es gab keinen Zweifel darüber, dass die internationalen Treffen den Kern der Tätigkeit und Lebendigkeit der Gilde ausmachten.

Von großer Wichtigkeit war, dass die IFAJ im Jahre 1956 gegründet wurde. Das ermunterte viele Länder, ihre eigenen Gilden zu gründen – z.B. Finnland zwei Jahre danach 1958, Norwegen sechs Jahre später usw.

Jetzt sehen wir eine ähnliche Entwicklung. IFAJ globalisiert sich und neue Gilden werden gegründet und schließen sich uns an: Argentinien, Kenia, Indien. In der Europäischen Union haben wir ENAJ, European Networt of Agricultural Journalists, was ebenfalls einige neue Länder ermutigt, eine Gilde zu gründen.

Diese internationalen Organisationen und Netzwerke, wie IFAJ und ENAJ, bringen uns zusammen und erzeugen einen Gemeinschaftsgeist unter internationalen Journalisten. Es ist sehr erfreulich, das zu sehen.

IFAJ-Mitglieder bereisen Kenia

Marc van der Sterren
IFAJ/Agriterra Exposure-4-Development Medientour-Organisator

Die afrikanische Landwirtschaft ist in mancher Hinsicht das Gegenteil der westlichen Landwirtschaft. Fünfzehn westliche IFAJ-Mitglieder werden die Gelegenheit haben, Berichte über diese Unterschiede zu schreiben – einschließlich sozialer, ökologischer, ökonomischer und klimatischer Belange sowie gegenwärtiger Berichte wie die Welt ernährt wird. Alles werden sie diesen Monat aus einer vollkommen anderen Perspektive erleben.

Diese Agrarjournalisten aus westlichen Ländern werden die Reise ihres Lebens unternehmen, angeboten durch Agriterra und IFAJ. Im Kontext des Internationalen Jahrs der Kooperativen der UNO werden sie Kenia besuchen, wo Genossenschaften 45 Prozent des Nationaleinkommens erwirtschaften.  

Journalisten werden mit Knappheiten auf verschiedenen Ebenen konfrontiert werden und werden überrascht  sein von den positiven Beiträgen von Kleinbauernbetrieben und den Möglichkeiten für Kleinbauern.

Die fünfzehn IFAJ-Mitglieder, die Kenia diesen Monat besuchen, werden sehen, wie Kleinbauern ihre Familie mit nur einem “acre” (40 Aren) unterhalten können. Oder wie sie ein wenig dazu verdienen mit nur einem Viertel-“acre”. Kleinbauern garantieren Nahrungsmittelsicherheit und Arbeitsplatz. Sie erhöhen den Wohlstand in der ländlichen Gegend. Dies sehen die internationalen Organisationen und die Regierung von Kenia ein.

Die Journalisten werden  Milchgenossenschaften besuchen, Kaffee-, Tee- Tabak- Gemüse- und Rosenfarmen sehen sowie einen Schweinebetrieb und eine Genossenschaftsbank. Sie werden außerdem einen Massai-Rindermarkt mit angeschlossenem Schlachthaus besuchen sowie eine Hirtenschule, wo die zu Unterrichtenden über die moderne Welt, über Volkswirtschaft, Politik und vor allem über Landwirtschaft belehrt werden, insbesonders die Fähigkeiten, Gras zu bewirtschaften und schonend zu nutzen.

Achten Sie ab dem 4. November 2012 auf Tweets und Facebook-Neuigkeiten von der Reisegruppe. Nach deren Rückkehr werden wir dafür sorgen, dass ihnen deren Erfahrungen durch die IFAJ-Webseite und  -Nachrichten mitgeteilt werden.

Meisterklasse war ein “gewaltiges Erlebnis” sagt afrikanischer Journalist

John Mutama
IFAJ Master Class 2012
Burundi

Die Meisterklasse und der IFAJ-Kongress 2012 in Schweden waren eine Plattform, um Erfahrungen, Einsichten, Nachrichten und Kultur auszutauschen.

Während der Klasse hatte ich die Gelegenheit mit Nikolei Beilharz aus Australien an einem Lebensmittel-Quiz zu arbeiten, der die kulinarischen Angebote unserer Heimatländer verglich.

Anläßlich einer gemeinsamen Klassenstunde für Meisterklasse und “Boot Camp” lernten wir landwirtschaftliche Angelegenheiten in anderen Ländern kennen soweit sie den Landwirtschaftsjournalismus betreffen.

Das Thema der Ethik im Journalismus war besonders interessant. Als Nachrichtenvermittler und Journalist habe ich nun mehr Respekt für drei Interessengruppen: den Verleger, den Leser und den Inserierenden. Ich versuche ein geschickterer Nachrichtenvermittler und Journalist zu werden, der in seinen Lesern Interesse erweckt, um ihnen zu helfen Entscheidungen auf Grund von Informatioen zu treffen und sich ihre eigene Ansicht der Welt zu bilden, in der sie leben. Ich glaube, dass Pressefreiheit für eine Gesellschaft unabdinglich ist.

Diskussionen über soziale Medien waren ebenfalls informativ. Als Resultat eines geringen Zugangs zum Internet  sind soziale Medien in meinem Land nicht so populär. Nachdem ich jedoch erfahren habe, wie es Schweden gelungen ist, soziale Medien zu nutzen, bin ich davon überzeugt, dass das auch für junge Landwirte in Burundi nützlich sein dürfte. Da wir Facebook bereits für Freundschaften und persönliche Angelegenheiten benutzen, kann ich Ideen und Ziele umfunktionieren und Facebook als Kommunikationswerkzeug für die Landwirtschaft einsetzen.

Meine Teilnahme an der Meisterklasse und dem IFAJ-Kongress 2012 waren ein gewaltiges Erlebnis. Meinen besonderen Dank drücke ich Agriterra aus, die mir die Anwesenheit ermöglicht hat.

Ein Blick auf die schwedische Landwirtschaft

IFAJ “Boot Camp”-Teilnehmerin Lindi Van Rooyen aus Südafrika sprach während des IFAJ-Kongresses in Schweden mit Helena Jonsson, der Präsidentin der Föderation schwedischer Landwirte. Sie unterhielten sich über schwedische Landwirtschaftspolitik, grüne Praktiken, gesetzliche Vorschriften und “GMOs”. Lesen Sie das gesamte Interview hier aus dem südafrikanischen Farmers Weekly.

Rekordhohe Lebensmittelpreise für 2013 vorhergesagt

Ein kürzlicher Bericht der Rabobank bespricht die weltweite Preisentwicklung für Nahrungsmittel und prognostiziert die Agrarlebensmittelindustrie für die nächsten beiden Jahre. Klicken Sie hier, um den Bericht einzusehen.

Journalisten, die Mitglied der IFAJ sind, können sich Information hoher Qualität aus der Forschungsabteilung der Rabobank zu Nutzen machen. Rabobank und IFAJ haben ein Übereinkommen, das IFAJ-Mitglieder Zugang zu den Berichten und Dokumenten der Food & Agribusiness Research and Advisory (FAR) der Rabobank gewährt.

Genug Nahrungsmittel für eine wachsende Welt zu produzieren ist ein wichtigstes Thema im Agrarjournalismus weltweit, besagt eine neue Studie

Genug Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung zu produzieren ist das wichtigste Thema im Agrarjournalismus weltweit, besagt eine neue Studie, die weltweite und internationale Ansichten von Agrarjournalisten über die Landwirtschaft bewertet.

Die Studie – angelegt, damit sich IFAJ-Exekutivmitgliedern mit wichtige globale Landwirtschaftsthemen identifizieren können - zeigte, dass eine hinreichende Nahrungsmittelproduktion, die Wasserqualität und die Nährmittelsicherheit die drei wichtigsten Themen darstellen.

Laura Kubitz sagte, sie habe sich entschieden, in ihrer These dieses Thema zu bearbeiten, denn sie habe es für wichtig erachtet, «die wichtigsten globalen und landesinternen Landwirtschaftsthemen zu erkennen, weil Landwirtschaftskommunikatoren sich darin auszeichnen, dass sie über diese Themen diskutieren und Menschen in der Agrarindustrie darüber berichten. Die Presse unterläßt es jedoch oft, über weltweite und einheimische Landwirtschaftsthemen zu schreiben. Die Allgemeinheit wird darüber im Dunkeln gelasssen, welche Probleme eine wichtige Industrie bewegen, die einen wesentlichen Einfluss auf ihr eigenes Leben ausübt. Unser Ziel war es, quantitativ zu zeigen, welches die wichtigsten weltweiten und einheimischen Landwirtschaftsthemen sind und ebenso Methoden herauszufinden, um Berichterstatter über diese Themen zu informieren. Unsere  Hoffnung ist es, dass das Bereitstellen einer Liste dieser Themen dabei helfen wird, die Tagespresse zu gewinnen, mehr über Landwirtschaft zu berichten.»

Forscher untersuchten die wichtigen einheimischen Themen, denen sich jedes der IFAJ angehörigen Länder stellen muss. Gleichzeitig wollten sie herausfinden, welche Quellen die Journalisten benutzen, um über wichtige globale und einheimische Agrarthemen zu berichten. Zudem wollten sie die besten Methoden aufzeigen, um Journalisten über wichtige weltweite und lokale Landwirtschaftsthemen weiterzubilden.

Sie berichteten ebenfalls über Möglichkeiten in verschiedenen Ländern,  um Journalisten  agrarwirtschaftliche Themen näher zu bringen.

Laura sagte: «Ich glaube, das Wichtigste, was man dieser Studie entnehmen kann, ist das die Befragten erklärten, Kommunikation von Angesicht zu Angesicht im persönlichen Gespräch sei eine der besten Methoden, Reporter über globale und heimische Agrarbelange zu informieren. Es ist wichtig für Landwirtschaftsberichterstatter aufs Land zu gehen. Es ist leicht, den ganzen Tag hinter einem Schreibtisch zu sitzen. Jedoch, um Wirkung zu erzielen, ist es unerläßlich, dass landwirtschaftliche Medien den Reportern Gelegenheiten verschaffen, von Angesicht zu Angesicht zu lernen, welches die eigentlichen drückenden Probleme sind».

Die Forschungsgruppe bestand aus Laura Kubitz, Doktorandin an der University of Florida in Landwirtschaftskommunikation, den Professoren Ricky Telg und Tracy Irani sowie dem IFAJ-Vizepräsidenten Owen Roberts mit Forschungsauftrag an der University of Guelph.

Klicken Sie hier, um diese Studie zu lesen.

Britische Gilde hebt Fondsammeln auf die nächste Ebene

Die britische Gilde der Agrarjournalisten hielt ihren traditionellen Dankgottesdienst letzten Monat in der «Journalistenkirche» St. Brides ab. Ein Ziel des Treffens war es, Geld für den Yara Journalismuspreis und einen karitativen Fond zu sammeln.

Die Besucher erfreuten sich an dem ausgezeichneten Gesang des St. Brides Chors und einem Gottesdienst, den Gildenmitglied Howard Venters von Shepherd Publishing sponsorte.

Der Ernte-Lunch, welcher dem Gottesdienst folgte, fand in dem weltbekannten Restaurant Simpsons am Strand des «Charing Cross Hotel» statt.

Mehr über die britische Gilde der Landwirtschaftsjournalisten erfahren Sie unter.