Kanadische IFAJ (VA) Kongress Tour kann beginnen







Samantha Beattie
Kanada

Kanada kann demnächst über 265 Delegierte aus 33 Ländern zum IFAJ Kongress 2011 begrüssen.

In Guelph – Ontarios wichtigstem Landwirtschaftszentrum – beginnend, führt die Tour zu den Regionen der drei  Großen Seen: Ontariosee, Huronsee und Eriesee. Der Kongress endet in Niagara Falls bei Unterhaltung, Essen und professioneller Weiterbildung.

Eine Vor-Kongress-Tour findet in British Columbia statt, ebenfalls eine Post-Kongress-Tour führt ins atlantische Kanada sowie eine nach Ontario (Forschung an der Universität von Guelph).

Erstmals wird das IFAJ-Alltech Young Leaders in Agricultural Journalisms Program [IFAJ-Alltech Programm für Führungsnachwuchs im Agrarjournalismus] ein Grundausbildungscamp  in Verbindung mit dem Kongress abgehalten sowohl als auch eine Meisterklasse für Journalisten aus unterentwickelten Ländern. Ebenfalls wird den Teilnehmern die Gelegenheit geboten, Kanadas “Outdoor Farm Show” zu besuchen.

“Wir haben versucht, für jeden etwas anzubieten und wir freuen uns, dass so viele IFAJ Mitglieder hierher kommen werden, sagte Owen Roberts von der Kongressleitung.

Besuchen Sie die Kongress-Webseite unter www.ifaj2011.com.

Ihre Kongresseindrücke mitteilen

Stephen Cadogan
Irland

Sind Sie eine(r) der Wenigen, die dem Besuch in Kanada und beim IFAJ Kongress entgegensehen?

Ist das der Fall, möchten die, die zuhause bleiben, liebend gern von Ihren Erlebnissen und Eindrücken dieser führenden Landwirtschaftsnation hören.

Viele von Ihnen werden Berichte erstellen, weshalb wir Sie einladen, Kopien zur Benutzung im IFAJ Newsletter oder der Webseite zur Verfügung zu stellen, damit Ihre Kollegen erfahren, was sie verpaßt haben.

Oft ergeben sich die guten Stories, wo man sie gar nicht erwartet: Wir waren von der Industrie im atlantischen Kanada beeindruckt, wo ausgehend von einem eigentlich am Straßenrand auftretenden Unkraut das Blaubeerengeschäft entwickelt wurde, das jetzt eine der beliebtesten und gesündesten Früchte der Welt produziert.

Hinreichend journalistisches Material findet man an der Universität von Guelph, z.B. das Enviropig, die Weltraum- und Fortgeschrittene Lebensunterhaltslandwirtschaft, die “in Guelph geborenen” Lebensmittel oder Autoteile, wie Sitze und Stoßstangen, die aus Erntematerialien gefertigt werden.

Kanadas Freiland-Farm-Ausstellung in Woodstock wird Berichte anregen, und wir alle warten darauf, welche Nachhaltigkeitsthemen am Sonnabend in Niagara Falls erörtert werden.

Kongressbesucher werden Ontarios Zentren für Tomatenketchup und gebackene Bohnen besichtigen (aber wenn Sie meinen, schlechte Nachrichten seien interessanter, dann fragen Sie ein paar kanadische Kollegen über die gescheiterten Tauben- und Emuzuchten, die in den letzten Jahren Aufsicht erregten).

Neue Adressliste freischaffender Journalisten auf der IFAJ Webseite Stephen Cadogan

Stephen Cadogan
Vorsitzer IFAJ Komunikationen
Irland

Die IFAJ Webseite verfügt über eine neue Adressliste freischaffender Journalisten, Fotografen oder Funk- und Fernsehsprecher. Die alte Liste Freischaffender wird bald von der Webseite entfernt, was bedeutet, Freischaffende sollten sich in die neue Liste eintragen.

Listenmitgliedern wird nahegelegt, Beispiele ihrer Arbeit und Informationen zur Person beizuschließen, die den Herausgebern von Interesse sein könnten, die die IFAJ Webseite einsehen, um Dienste Freischaffender einzuholen.

Um sich in die neue Liste Freischaffender einzutragen schalten Sie auf www.ifaj.org und klicken Sie ‘IFAJ Network.’ Tragen Sie die persönlichen Angaben ein, wonach Ihnen durch E-mail ein Link gesandt wird, um die Registrierung zu vervollständigen.

IFAJ Sponsor Alltech richtet Agrar-Kommunikations-Portal ein

31/8/09 Sean and Gayle Dunne with Pearse Lyons, Altech at An Evening With The Greatest Muhammed Ali organaized by the Altech Muhammed Ali Centre, at the Berkley Coiurt Hotel, Dublin. Picture:Arthur Carron/Collins

Stephen Cadogan
Ireland

Der IFAJ Sponsor Alltech hat in Partnerschaft mit dem globalen Online-Netzwerk “iHigh” ein Web-Portal und Video-Streaming-Kanal besonders für die Landwirtschaft eingerichtet. Das Alltech Ag Network wird eine Plattform bereitstellen, Landwirtschaftsreportagen besonders durch Online-Sendungen zu verbreiten.

Um mehr über die Eigenschaften des Netzwerks zu erfahren, das “Live-Streaming”, mobile Sendungen, unbeschränktes Fotoaufladen, einen Veranstaltungskalender und E-mail Marktfunktionen einschließt, besuchen Sie www.AlltechAgNetwork.com.

Inhalt auf dem Alltech Ag Network wird durch die Benutzer geschaffen, was den Konsumenten erlaubt das zu erstellen, was sie sehen wollen. Durch Nutzung der einzigartigen “iHigh” Inhaltsplattform können Organisationen wie das National High School Rodeo, der US Pony Club, USA Swimming, die Bass Federation, BMX tracks, Jugendbasketballorganisationen und Schulklubs ihre Veranstaltungen zeitgleich und einem globalen Publikum mitteilen, das das strömende Video auf jedem Computer oder Mobilgerät miterleben kann.

Pearse Lyons, Präsident und Gründer von Alltech erklärte: “Innerhalb der letzten Jahrzehnte haben wir unsere ständig wachsende Bevölkerung in die Städte ziehen sehen – weg von den Quellen ihrer Nahrungsmittel. Bei Alltech haben wir uns darauf vorgenommen, den Abstand zwischen Städtern und Bauernhof zu verringern und wir glauben, dass das Alltech Ag Network auf “iHigh” diese Mission erfüllen wird, indem es den Bereich der Landwirtschaft ins rechte Licht stellt.”

IFAJ “Exposure-4-Development” Tour

José van Gelder
Niederlande

IFAJ trägt sich mit dem Gedanken, Mitgliedern die Gelegenheit zu bieten, an einer Pressetour nach Afrika teilzunehmen. Vor einem Jahr planten IFAJ und Agriterra drei Dinge zu untersuchen: eine jährliche Meisterklasse vor dem Kongress, eine Pressetour in ein Entwicklungsland und die Möglichkeit, sich als Experten zu registrieren um landwirtschaftlichen Organisationen in Entwicklungsländern zu helfen. Es ist uns aufgrund unserer Erfahrungen in Belgien gelungen, die Pläne für eine jährliche Meisterklasse zu verwirklichen. Was die Expertendatei betrifft, die Agriterra unterhält, planen wir später in diesem Jahr einen Vorschlag zu unterbreiten.

So verbleibt die Pressetour in ein Entwicklungsland. Pläne hierzu lassen sich gut an. Die “Exposure-4-Development” Tour, wie wir das Projekt nennen, wäre eine weitere Dienstleistung für unsere Mitglieder und möglicherweise der Anfang einer Serie von zukünftigen Entwicklungstouren für Agrarjournalisten. Für die erste Tour würdenwir 15 IFAJ-Mitgliedern die Gelegenheit bieten, sich aus erster Hand über Landwirtschaftsfragen der entwickelnden Welt zu informieren – einschließlich Welthunger und seinen Ursachen und potientielle Lösungen und gegenwärtige Strategien zu inspizieren. Der Fokus dieser Touren ist nicht, sich auf NGOs und Austauschprogramme zu konzentrieren sondern vielmehr Bauern selber zu treffen.

Agiterra wird diese Tour in enger Zusammenarbeit mit IFAJ und dem Kenyanischen Bauernverband organisieren, was sicherstellen wird, dass wir im ländlichen Kenya bleiben und nicht in 5-Sternehotels!

Wir bemühen uns, Sponsoren zu finden, um die Kosten für die an der Tour Interessierten niedrig zu halten.

Die IFAJ “Exposure-4-Development” Tour – von der wir hoffen, sie Ihnen bald anbieten zu können – wird neue Erfahrungen für Agrarjournalisten bringen. Dieses gemeinsame Erlebnis wird die globalen Perspektiven erweitern und mehr Licht auf die Armut rund um die Welt und die Initiativen der Landwirte werfen, sie zu bekämpfen.

Diese Veranstaltung sollte im Jahre 2012 stattfinden, vorzugsweise im März oder April. Wir werden versuchen, unseren Mitgliedern einen günstigen Preis für diese Tour nach Afrika anzubieten.

Teilnehmer buddeln nach Ethik in den Gräben

Leidenschaft und Verstand prallten vor einem vollen Haus anläßlich des Ag Media Summit inNew Orleans aufeinander, wo rund 80 Teilnehmer die seltene Gelegenheit hatten, ethische Dilemmas der wirklichen Welt in einer Podiumsdiskussion betitelt “Ethics in the Trenches” [Ethik in der Gräben] zu debattieren.

Industrieveteranen Karen McMahon von Farm Industry News, Lyle Orwig von Charleston/Orwig und Steve Goldsmith von Syngenta gingen dornige Themen an, die auf Fallstudien basierten, die 2010 adoptiert wurden, um den Ethikkodex für die angeschlossenen Gruppen der American Agricultural Editors’ Association festzuschreiben.

Die Themen umfassten die Drohung entzogener Anzeigen, Transparenz mit Bezug auf Forschung beinflussende Information und die Zulässigkeit von “ghost writing” in gesellschaftlichen Medien. Die Podiumsdiskussion nahm beträchtliche Einwürfe der Zuschauerschaft auf, einschließlich von einer Anzahl Editoren führender Fachzeitschriften. Sie betonten wiederholt die Notwendigkeit der Transparenz und die wichtige Rolle genauer Kenntnis des AAEA Ethikkodexes.

Der Kodex wurde als Richtlinie für die ausgearbeitet, die als Editoren und Agrarjournalisten tätig sind. Der Diskussionsmoderator und IFAJ Generalsekretär Owen Roberts sagte die Diskussion zeigte, wie relevant der Kodex in jedem Stadium einer professionellen Karriere sei. Er habe es sehr geschätzt, wie die Diskussionsteilnehmer persönliche Erfahrungen in die Fallstudien einbrachten, um den Zuhörern zu erleichtern ihren Gesichtspunkt zu verstehen und sich selbst in der geschilderten Situation zu sehen.

“Die Diskussionsteilnehmer waren äußerst erfahrene, tiefschürfende Denker, denen Kommunikationsethik am Herzen liegt,” meinte er. “Sie haben ihre Zeit in den Schützengräben der Presse gedient und wir dürfen uns glücklich schätzen, ihre verschiedenen Ansichten gleichzeitig vor uns dargeboten, anzuhören.” Roberts meinte diese Session unterstreiche, warum es von unschätzbarem Wert sei, an beruflichen Entwicklungsveranstaltungen und Konferenzen teilzunehmen.

“Ja, Sie könnten das auch woanders mitnehmen, doch gibt es keinen Ersatz für den persönlichen Austausch zwischen den Diskussionsteilnehmern und der Zuhörerschaft,” behauptete er.

Über die IFAJ News – Nachrichten

Senden Sie Nachrichten oder Artikel an die IFAJ News Editorin: Karlie Elliott Bowman unter: k.elliott.bowman@gmail.com. Einsendeschluss für die Oktober-Nummer ist der 10. September 2011. Lassen Sie die Sprache nie eine Hürde sein beim Einsenden. Schreiben Sie ruhig in Ihrer Muttersprache und wir werden zusammenarbeiten, um Ihre Mitteilung aufzunehmen. Vergessen Sie auch nicht, die IFAJ News Ihren Kollegen mitzuteilen. Ermutigen Sie sie http://ww.ifaj.org/.news/newsletter-subscription.html. einzusehen. IFAJ News ist eine Veröffentlichung der International Federation of Agricultural Journalists. IFAJ gibt Landwirtschaftsjournalisten und Kommunikatoren eine Plattform für berufliche Weiterbildung und internationales Networking. Um mehr über IFAJ zu erfahren, besuchen Sie unsere Webseite: www.ifaj.org. Wenn Sie Fragen über IFAJ haben, zögern Sie nicht, unsere Exekutivsekretärin Connie Siemes, P.O. Box 205, 6920 AE Duiven, Niederlande – Telefon 0031 573 451975 – E-mail: secretary(at)ifaj.org zu kontaktieren. Sie können IFAJ auch folgen auf Twitter@IFAJ und Sie finden uns ebenfall auf Facebook.

IFAJ Nachrichten September 2011

Warum ich froh bin, Journalist zu sein

Mike Wilson
IFAJ-Präsident

In letzter Zeit hatte ich Gelegenheit, etwas zu tun, was ich seit Jahren nicht mehr getan hatte: über die Gründe nachzudenken, warum ich Journalist geworden bin.

Dieser Ausflug in die Vergangenheit wurde durch die Bitte ausgelöst, eine der Klassen zu lehren, die wir in dem bevorstehenden “Masterclass-Workshop” anbieten, der anlässlich des IFAJ Kongresses 2011 in Kanada abgehalten werden soll. Eine Gruppe ausgewählter Journalisten aus Entwicklungsländern wird anwesend sein – dank einer Subvention von Pioneer-Hi-Bred International. Wir haben eine zweitägige Sitzung mit ausgiebigem Geben und Nehmen über Agrarkommunikation und die journalistische Lage in der heutigen Welt geplant.

Wenn das auch nur in etwa dem ersten Meisterklassen-Programm gleichkommt, das beim vorjährigen Kongress stattfand, dann werden die Lehrer mehr von den Zuhörern lernen. Viele der IFAJ-‘Lebenslänglichen’ verließen die Veranstaltung mit einem neuen Verständnis für das Bestreben, als Journalist professionelle Arbeit unter Umständen zu leisten, wo sogar die grundlegendsten Arbeitshilfen, z.B. Laptop-Computer und Kameras, fehlen.

Trotzdem, als die Veranstalter mich baten, darüber zu sprechen, warum Journalismus eine Rolle spielt, gab ich mich Gedanken hin, warum ich diesen Beruf ergriffen habe und dabei geblieben bin.

Sicher war es nicht das Geld. Wir wissen, Journalisten auch in entwickelten Ländern, verdienen nicht viel.

Ich begann an die Dinge zu denken, die einem Journalisten etwas bedeuten: Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Verbindung mit den Lesern und etwas mitteilen,was einem viel bedeutet. Während der letzten dreißig Jahre in diesem Geschäft habe ich zahllose Artikel geschrieben und mit tausenden von Leuten gesprochen mit der Absicht, Wahrheit zu vermitteln, zu inspirieren und das Leben des Lesers dadurch zu verbessern, dass er etwas von mir gelesen hatte. Das ist es, einfach ausgedrückt. Es ist ein ziemlich einfaches Ziel, wenn man darüber nachdenkt.

Dann begann ich über all die Dinge nachzudenken, die in ein gutes Stück Journalismus ausmachen – und mein Kopf begann zu brummen. Wie richtet man seine Arbeit aus, in einer von Information überfluteten Welt? Wie kann man man sich einen Ruf schaffen, sodass Leser oder Zuschauer sich auf einen als zuverlässige Quelle wahrheitsgetreuer Information verlassen? Wie garantiert man Glaubwürdigkeit? Wie erlernt man die universellen Maßstäbe, die einen hervorragenden Journalisten ausmachen, ganz gleich in welchem Format man berichtet?

Ich habe einige dieser Werte in einem Klassenzimmer gelernt, aber so viel mehr lernte ich durch die Erfahrung. Das ist wahrscheinlich die Methode für die meisten von uns. Wir lernen das Richtige oder das Falsche entweder durch unsere eigene Arbeit oder im Gespräch mit Kollegen. Und da kommt die IFAJ zum Zuge. Diese Organisation stellt für uns eine einzigartige Gelegenheit dar, in unserem Handwerk besser zu werden, ob das nun durch einen Schreib- oder Fotowettbewerb oder eine Debatte über journalistische Ethik geschieht, so jedenfalls lernen wir dazu.

In einer von ungenauen Webdaten überfluteten Welt, in einer Welt, wo jeder mit einem Blog oder Twitter meint, es sei ein Experte, ist es unsere Aufgabe, unsere Arbeit über die Menge herausragen zu lassen. Ein ausgezeichneter Journalist zu sein, ist nicht einfach, aber es ist einfach einen ausgezeichneten Journalisten von einem Anmaßenden zu unterscheiden. Auch ihre beste Arbeit mag sie nicht reich machen, aber sie hat ihre eigene Belohnung. Wir müssen uns alle darum bemühen, die uns bestmöglichen Informationsvermittler zu sein. IFAJ will helfen, dies zu verwirklichen.

Lyle Vanclief zum Ehrenvorsitzenden des IFAJ Kongresses 2011 ernannt

Lilian Schaer
Kanada

Der ehemalige kanadische Minister für Landwirtschaft, Lyle Vanclief, ist zum Ehrenvorsitzenden des IFAJ Kongresses 2011 ernannt worden, der vom September 14-18 in Guelph und Niagara Falls, Ontario, Kanada, stattfindet.

Owen Roberts, stellvertretender Vorsitzender des Kongresses 2011, sagte, der ehemalige Bundesminister habe eine lange und enge Beziehung zu Agrarjournalisten, hatte er doch die Bundesregierung anläßlich zahlreicher Treffen mit Agrarjournalisten auf dem Podium vertreten.

“Das Organisationskomitee ist stolz, dass Vanclief unsere Einladung akzeptiert hat, Ehrenvorsitzender des Kongresses zu sein,” erklärte Roberts. “Wenige Kanadier sind so vertraut mit der Landwirtschaft – vom Betreiben einer Farm bis zum Festlegen nationaler Agrarpolitik – oder wissen die kanadische Landwirtschaft und ihre Rolle in den Medien so zu schätzen.”

Vanclief diente 1988 bis 2004 als Mitglied des Parlaments. Während dieser Zeit war er Oppositionspolitiker, Parlamentarischer Sekretär der Ministers für Landwirtschaft, Vorsitzender des Ständigen Komitees für Landwirtschaft im House of Commons und selbst Minister für Landwirtschaft.

Vor seiner politischen Karriere betrieb Vanclief die Willowlee Farms Limited im Prince Edward County, einen diversifizierten Betrieb mit Viehzucht, Frucht- und Gemüse sowohl als auch Getreide- und Ölsamenanbau, der jetzt seinem Sohn gehört und von diesem bewirtet wird. Vanclief is vielfach für seine Beiträge zur kanadischen Landwirtschaft geehrt worden und wurde 2010 in die Canadian Agricultural Hall of Fame aufgenommen.

“Jetzt ist eine aufregende Zeit für die kanadische Landwirtschaft und ich freue mich, an dem Kongress teilzunehmen und die Besucher aus vielen Ländern zu begrüßen, die alle die Gelegenheit haben werden, die Innovationen und Erfolge anzuschauen, die Kanadas vielseitigen Landwirtschafssektor antreiben,” sagteVanclief.

Besichtigen Sie die Fotowettbewerbseinsendungen heute

Wer wird den von Delaval ausgeschriebenen IFAJ Fotowettbewerb 2011 gewinnen? Besuchen Sie http://ww.ifaj.org/contests-and-awards/photo-contest/2011-results.html für eine Vorschau der eingesandten Bilder. Die Fotos werden nach Kreativität, Qualität, Aussagefähigkeit und Bereichungsgrad des beigefügten Berichts beurteilt. Die Gewinner werden anläßlich des Kongresses bekanntgegeben. Wettbewerbskategorien schließen ein: Menschen, Produktion und Natur/Landschaft.

Mitglieder Blogs bieten ausgezeichnete Informationen

Stephen Cadogan
Vorsitzer IFAJ Kommunikationen
Irland

Die Regeln zum Identifizieren von Vieh unterscheiden sich zwischen Ländern, was die Sache zu einem international interessanten Landwirtschaftsthema macht, das übrigens in einem kürzlich zugängigen Blog sehr gut behandelt wird: www.ifaj.org.

Es ist kaum umstritten in Neuseeland, während auf der anderen Seite der Welt einer von Englands ersten Rinderzüchtern wegen dieser Regeln in Schwierigkeiten kam. Einige kanadische Landwirte benutzen Radiofrequenzidentifikationsmarken (RFID), um die Übersicht über ihre Tiere zu behalten, wenn sie von Farm zu Farm bewegt werden.

Ich fand einige ausgezeichnete Artikel zu diesen Themen durch Klicken von “Member Blogs” auf unserer Webseite. Es war Allan Barbers Blog von Neuseeland, betitelt “Barber’s Meaty Issues” (http://www.allanbarber.wordpress.co) mit der neusten Information darüber, wie eine von Englands größten Milchkuhherden  wegen verschiedener Vergehen gegen die Viehidentifizierungs- und Transportgesetze  £7,000 Strafe zahlen musste.

Rinder waren zwischen verschiedenen Standorten des Agrarbetriebs ohne vorgeschriebene Gesundheitsuntersuchung oder –unterlagen transportiert worden. Wie in Irland müssen alle Rinder in Großbritannien Pässe haben – und 58 Pässe wurden auf dem Gelände des zur Geldstrafe verurteilten Landwirts für Rinder gefunden, die mehr als sieben Tage vor dem Tage verendet waren, ehe deren Tod gemeldet wurde. Wie diese Vergehen in der 900-Kuhherde entdeckt wurden, ist eine faszinierende Geschichte. Was Allan Barber auffiel war die ineffektive Kontrolle von Viehidentifikation und Transport in Großbritannien und die Leichtigkeit mit der Landwirte, die das System umgehen wollen, der Entdeckung entgehen können. Er machte einige Vergleiche mit dem System Neuseelands.

Währenddessen schrieb Lilian Schaer in ihrer http://www.foodandfarmingcanada.com über RFID-Marken, die als Art elektronischer Pass bei Fleischrindern benutzt werden. Kanada schrieb im Januar 2001 vor, dass Landwirte ihre Rinder mit Ohrmarken versehen müssen. Es gibt viele verschiedene Ohrmarken auf dem Markt, doch die RFID-Marken erlauben elektronisches Speichern und Lesen von Daten und sie können nicht verloren gehen oder leicht aus dem Ohr gerissen werden (Siehe Bild in ihrem Blog).

All dies zeigt die Fülle nützlicher Informationen aus IFAJ Mitgliederblogs, die alle auf englisch zugängig sind bis auf die Blogs von Adrian Krebs, Schweiz (www.adisagroblog.wordpress.com) und Barbara Kanzian, Österreich (www.ueber-land.eu). Ebenfalls in unseren Mitgliederblogs ist das sehr informative http://meshakenya.wordpress.com Blog von Daniel Aghan Odongo und seinen Kollegen in Mesha, Kenya.

2011 Balkan-Tour – der neuste Stand

Marina Tanaskovic
Serbia

Neueste Information über die Balkan-Tour ist jetzt abrufbar: http://agropress.org.rs/workshop-serbia-2011.html.

Werblow von zum US-Agrarjournalisten des Jahres ernannt

Den Gardner
U.S.A.

Steve Werblow, freischaffender Journalist und einer der Herausgeber der Zeitschrift The Furrow ist von der American Agricultural Editors Association (AAEA) als Journalist des Jahres 2011 gewählt worden. Werblow wurde anläßlich des Ag Media Summit in New Orleans geehrt.

Der Preis, jedes Jahr von Syngenta gestiftet, ehrt ein AAEA-Mitglied jährlich für hervorragende Berichterstattung. Er beruht auf der Einordnung, die eine Gruppe von Beurteilern erstellt, nachdem sie die Portfolios der Kandidaten gelesen hat – drei von dem jeweiligen Journalisten ausgewählte Eingaben.

Ein Beurteiler beschrieb Werblows Beiträge so: “Toll! Das Thema spielt für diesen Reporter keine Rolle; er bringt es zum Leben durch seinen energischen Stil … packt Aufgaben mit derselben Hingebung an, wie ein Tischlermeister ein feines Einzelstück plant und baut.”

Werblow schreibt über Landwirtschaft von seinem Wohnort in Ashland, Oregon – etwas nördlich von der Grenze Kaliforniens. Er hat 1988 ein Studium am “College of Agriculture and Life Sciences” der Cornell Universität abgeschlossen und ist seit 1995 freischaffender Journalist. Steve hat für eine stattliche Reihe von Agrarzeitschriften über Landwirtschaft auf sechs Kontinenten geschrieben. Er ist außerdem als Aufsichtsratsmitlied von AAEA, als Stiftungskurator, als Programmvorsitzender für Ag Media Summit und als Mitglied, jetzt als Vorsitzender des Internationalen Komitee von AAEA tätig.

Agrarjournalisten planen Madrid-Treffen für Oktober

José van Gelder
Niederlande

Unmittelbar vor dem World Food Day am 16. Oktober werden sich Landwirtschaftsexperten vieler Länder, einschließlich solcher von Entwicklungsländern, zum AgriCord-Treffen in Madrid am 13. und 14. Oktober 2011 zusammenfinden.

Für Agrarjournalisten ist das eine gute Gelegenheit für Interviews. Thema für das diesjährige AgriCord-Treffen ist: “Food Prices-From Crisis to Stability” [Lebensmittelpreise-von Krise zur Stabilität].

Weitere Information zum World Food Day: http://www.fao.org/getinvolved/worldfoodday/en/.

Verband in Grossbritanien erhält neue Führung

Joe Watson
Großbritannien

Der englische Agrarjornalistenverband hat vor kurzem zwei neue Führungsmitglieder  ernannt. Es handelt sich um Adrian Bell und Jane Craigie. Adrian wurde zum Vorsitzenden der Gilde berufen. Er ist der zweite Public Relations-Fachmann, der diesen Posten innehat. Er übernimmt die Geschäfte vom ersten, Nicholas Bond. Neuer stellvertretender Vorsitzer ist Jane Craigie, ebenfalls PR-Manager.

Adrians Beschäftigung mit Landwirtschaft reicht über PR hinaus. Von seinem Wohnsitz in den Cotswolds im Westen Englands arbeitet er nicht nur als Teilhaber von Whisper, der Vermarktungsagentur, die er und ein Kollege 2007 gegründet haben, sondern unterhält auch ein 100 acre Gehöft, das wiesengefüttertes Rindfleisch traditionell englischer Zuchtsorten an örtliche Restaurants und andere Kunden verkauft.

“Das Betreiben dieser beiden Geschäfte hat mir erlaubt, meine Ambition zu erfüllen, meinen Lebensunterhalt vom Land zu verdienen, während ich auch die Gelegenheit habe, durch die Abeit, die ich für meine Klienten tue, mittels  Hinweisen und Einfluß zu Verhalten und Einstellung der Industrie beizutragen,” erläuterte er. “Viele von ihnen erachten es als sehr positiv, dass ich Kampagnen und Produkte durch die Augen eines Landwirts sehe!”

“Ich glaube, die Landwirtschaft ist einer der spannendsten Wirtschaftszweige, in denen man gegenwärtig tätig sein kann, geht es doch um die sich beflügelnde Debatte um Resourcesnutzung, Nahrungsmittelsicherheit und unterhaltbare Lebensgrundlagen. Wir haben die Verantwortung, als Journalisten und Kommunikatoren, alle in unserer Industrie mit Zugang zu erstklassiger Information zu versorgen wie auch eine positivere Auffassung und größeres Verständniß in der Bevölkerung anzuregen.”

Adrian hat auch ein ausgeprägtes Interesse an Agrarbildung. Er möchte sicherstellen, dass junge Menschen wissen, was eine Karriere in der Landwirtschaft beinhaltet – ob als Bauer, Wissenschaftler, Berater oder Journalist. Zu diesem Zweck arbeitet er mit dem Royal Agricultural College in England – als Mentor und mit Vorschlägen für Kursinhalte. Er ist auch “Liveryman of the Worshipful Company of Farmers”, einer der vielen historischen Zünfte, die in in der Stadt London aktiv sind.

Jane hat ihre Landwirtschafts- und Gartenbauausbildung mit einer Karriere in der Vermarktung und Kommunikation verbunden.

Sie startete ihren eigenen Betrieb für Kommunikations- und Körperschaftsangelegenheiten in Jahre 2004. Zu ihren Klienten gehören u.a. The Oxford Farming Conference, BASF plc, RAGT Seeds, The Bank of Scotland and Lloyds TSB Scotland, DHL Supply Chain und die European Food and Farming Partnerships (EFFP).

Jane arbeitet von Aberdeenshire, Schottland, aus. Sie ist seit den frühen neunziger Jahren Mitglied der Gilde. Sie hat einen  Sitz in dem Komitee, das den IFAJ Kongress 2014 in Schottland organisiert, der für Aberdeen geplant wird, dem Erdölzentrum Europa, das mit Houston, Texas, und Calgary, Alberta, Kanada, eines der drei großen Öl- und Gasvorkommen der Welt darstellt.

Jane war 1994 die erste Waitangi-Stipendiatin (vom New Zealand Dairy Board getragen), war eine von zwölf Teilnehmern am Führerschaftsentwicklungsprogramm 2010 des Institute of Agricultural Management, ist Fellow [Mitglied] des Chartered Institute of Marketing sowie auch Mitglied des Chartered Institute of Public Relations.

Berichterstatter und Pionier Journalist der ‘Irish Times’ verstorben

von Joe Watson, Großbritannien

Ella Shanahan, eine der Frauenpioniere in Druck- und Funkjournalismus in den siebziger Jahren in Irland, verstarb am 28. Juli im Alter von 60 Jahren. Sie war vormals London Editorin von The Irish Times und eine der ersten irischen Landwirtschaftsjournalisten sowie eine der ersten Ansagerinnen in RTÉ Radios News at One und eine führende Journalistin ihrer Generation.

Ihr landwirtschaftlicher Hintergrund, ihr scharfsinniges Talent, ausgiebige Kontakte und Geselligkeit führten sie durch eine fünfunddreißigjährige Karriere in Zeitungen und Funk, sowohl als Korrespondentin als auch als Editorin, danach zeitweilig in Public Relations, ehe sie zu Druckjournalismus zurückkehrte.

Ella arbeitete 27 Jahre als Landwirtschaftskorrespondentin und politische Berichterstatterin für The Irish Times und dann ab 1988 als London Editorin. Sie bearbeitete anglo-irische Belange, die letzten Jahre von Margaret Thatchers Amtsperiode als Premierministerin, das britische Midland Kegworth Disaster, das Hillsborough Stadium Disaster sowohl als auch die Entlassungen der Birmingham Sechs und der Guildford Vier.

Sie wurde als gesellig im Umgang, extrovertiert, witzig und gerngesehen beschrieben. Sie war eine gute Köchin und liebte gutes Essen, Wein und hatte gern Gäste.

Für mehr über Ella: http://www.irishtimes.com/newspaper/obituaries/2011/0806/1224301948903.html.

Agricultural Media Summit verzeichnet neuen Rekord für die U.S. Gilde

Steve Werblow
U.S.A.

Das Gipfeltreffen der amerikanischen Agrarjournalisten verzeichnete einen neuen Anwesenheitsrekord. Es zog mehr als 600 Personen nach New Orleans, Louisiana, zu einer Fachausstellung, Networking und einer Tour durch mehrere der Hafenanlagen der Region.

Das Gipfeltreffen verbindet die jährlichen Zusammenkünfte der größten Agrarkommunikationsverbände in den U.S.A., z.B. die American Agricultural Editors Association (AAEA), Livestock Publications Council (LPC), American Business Media Agri-Council und die Agricultural Communicators of Tomorrow, eine Organisation von Studenten.

Workshops zur beruflichen Weiterbildung bilden den Kern des Programms. Sie bieten den Anwesenden Gelegenheiten, dem Schreiben, Fotografieren sowieVerkaufs- und Management-Fähigkeiten neuen Schliff zu geben. Unter den am besten besuchten Sitzungen waren ein Schreibworkshop von Ann Eylie, Design-Sitzungen von Russel Viers und eine Podiumsdiskussion mit dem Moderator Owen Roberts (von IFAJ), die sich mit AAEA Ethik-Richtlinien und Fallstudien befaßte.

Sich am IFAJ Kongress ein Beispiel nehmend bot das Gipfeltreffen auch Gelegenheiten, Berichtsmaterial zu sammeln. Eine Podiumsdiskussion von Regierungsbeamten besprach Umweltfragen rund um den Golf von Mexiko. Verkehrsexperten behandelten die Straßen-, Bahn- und Flußinfrastruktur. Sprecher von Landwirtschaftsverbänden beschrieben eine industrieweite Analyse der öffentlichen Meinung in den U.S.A. zu landwirtschaftlichen Schlüsselthemen. Besuche des Hafens von New Orleans, einer Zen-Noh Getreideexportanlage und ein Bunge Terminal rundeten die Erlebnisse von Dutzenden von Besuchern aus, die einen Tag früher gekommen waren, um Einsicht in einen  Hauptumschlageplatz für amerikanische Importe und Exporte zu gewinnen.

Unter den Besuchern war einige Teilnehmer aus Kanada, um für die Planung des bevorstehenden IFAJ Kongress zu profitieren.

Die Planung für das Gipfeltreffen im nächsten Jahr in Albuquerque, New Mexico, hat bereits begonnen. Natürlich sind die Kollegen von IFAJ höchst willkommen, sich für weitere Workshops, Berichtsgelegenheiten und die bekannte, feurige, südwestliche Küche der Region mit uns zusammen zu setzen. Weitere Information unter: www.agmediasummit.com.