IFAJ Exekutivkomitee auf der Grünen Woche

Stephen Cadogan
IFAJ Kommunikationsvorsitzender
Irland

Das IFAJ-Präsidium ist während der letzten vier Monate seit dem Treffen in Kanada sehr beschäftigt gewesen. Als Resultat lag eine volle Tagesordnung für die IFAJ-Geschäftssitzung am 19.-21. Januar 2012 in Berlin vor, wo die IFAJ anlässlich der Internationalen Grünen Woche (IGW) Gast der Messe Berlin war.

Zuoberst auf der Tagesordnung des Exekutivkomitees stand der globale strategische Plan «IFAJ Herausforderung 2020», der wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden und nun konkretisiert werden soll.

Exekutivmitglieder werden außerdem über die IGW-Ausstellung für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau, welche 2012 zum 77. Mail stattfindet, berichten.

Produzenten aus aller Welt benutzen die IGW als Testmarkt für Nahrungsmittel und Luxusgüter und um ein Markenprofil aufzubauen. Aussteller organisieren sich oft um nationale, regionale oder produktbezogene Themen. Angeboten werden vorrangig frische Agrarprodukte, Fisch, Fleischsorten, und Molkereierzeugnisse in Verbindung mit internationalen Weinen, Bier- und Spirituosenspezialitäten. Die Grüne Woche dauert vom 20.-29. Januar und umfasst auch den Verkauf landwirtschaftlicher Produkte, eine Halle mit Bioprodukten, kommerzielle und nicht kommerzielle Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Landschaftsgärtnerei.

Registrierung für den 56. IFAJ-Kongress in Schweden beginnt umgehend

Der IFAJ-Kongress 2012 wird vom 15.-19. August unter dem Motto «Lösungen für eine grüne Zukunft» durchgeführt. Die Konferenz wir am Mälarensee, 35 km westlich von Stockholms Hauptbahnhof, stattfinden. Teilnehmer werden sich für die Exkursionstage einen von acht Ausflügen aussuchen können.

Kongressfolgeveranstaltungen sind für Gotland geplant, Schwedens größte, in der Ostsee gelegene Insel.

Die Registrierung beginnt am 10. Februar 2012.

Weiter Informationen finden sich unter: www.ifaj.org/congress2012.html

 

Vor dem IFAJ-Kongress 2012 in Schweden auch Finnland erkunden

Riitta Mustonen
Schweden

Planen Sie Ihre Reise nach Schweden zum nächsten IFAJ-Kongress? Vielleicht möchten Sie auf einer Vor-Kongress-Tour auch Finnland besuchen.

Der finnische Verband  der Agrarjournalisten ist Gastgeber einer Vor-Kongress-Tour in Finnland, die zwei Tage und zwei Nächte dauert und am 15. August in Stockholm endet.

Die Tour beginnt am Montag, dem 13. August, in Helsinki. Erleben Sie die wunderschöne Waldumgebung der Stadt und erleben Sie, wie Finnen die Wälder genießen. Am Abend erfrischen Sie sich in einer Rauchsauna an einem malerischen See, ehe Sie zu einem schmackhaften Abendessen im Farmers’ Union Anwesen zusammentreffen.

Am zweiten Tag können die Teilnehmer entweder einen Betrieb der Milch-, Hafer- ode.

Schweinewirtschaft besuchen und am Abend erfahren, wo die Moomins leben. Dann wird die Gruppe ein Schiff der Viking-Linie besteigen und auf dem Weg von Turku nach Stockholm ein einzigartiges Archipel sehen.

Die Vor-Kongress-Gebühr deckt alle Kosten von Helsinki bis Stockholm, einschließlich Verköstigung, Unterkunft, Busreise und Fähre.

Vor-Kongress-Teilnehmer, die Hin- und Rückflug über Helsinki planen, müssen eine Übernachtfähre von Stockholm nach Helsinki und zurück einplanen oder entsprechende Flugpläne machen.

Für die ganze Tourinformation besuchen Sie bitte: www.maataloustoimittajat.fi/procongresstour2012.

Acht Touren jetzt auf der Kongress-Webseite

Marina Tell
Schweden

Teilnehmer des 2012 IFAJ-Kongresses können eine von acht Touren für ihren Aufenthalt in Schweden planen. Bei acht Touren zur Auswahl können je 25 Teilnehmer  pro Tour aufgenommen werden. Rechtzeitige Registrierung für den Kongress sichert Ihnen die beste Chance, dass  bei den Touren Ihr erster Wunsch befriedigt werden kann. Anmeldungen ab 10. Februar. Achten Sie auf die Kongress-Webseite: www.ifaj2012.se.

 

Europäisches Netzwerk für Landwirtschaftsjournalisten eingerichtet

Damien O’Reilly
Geschäftsführender Sekretär, ENAJ

Das European Network of Agricultural Journalists (ENAJ) ist als neue Organisation eingerichtet worden, um die Agrarjournalisten der EU zu vertreten. Das neue Netzwerk wird den Agrarjournalisten innerhalb der EU helfen und Mitgliedern besseren Zugang zu wichtigen Bereichen verschaffen.

Das ENAJ wird sich darum bemühen, Agrargilden und –verbände in Mitgliedsstaaten ins Leben zu rufen, die noch keine agrarjournalistischen Strukturen aufweisen. Die Organisation plant auch, Berufsbildungsmöglichkeiten für  junge Journalisten anzubieten und wird pro Jahr zwei Hauptnetzwerkveranstaltungen durchführen, wo Journalisten sich treffen und die aktuellsten Themen mit Schlüsselfiguren der europäischen Landwirtschaft, einschließlich Mitgliedern der Europäischen Kommission und Ministern der EU-Mitgliedsstaaten, besprechen können. ENAJ wird anfangs vom belgischen Journalisten Jef  Verhaeran geleitet. Verhaeran erklärte, die neue Organisation sei das Ergebnis eines kürzlichen Treffens zwischen Journalisten und der EU Kommission. Führende Persönlichkeiten von Landwirtschaftsjournalistenverbänden  der Mitgliedsstaaten kamen zusammen, um die Möglichkeit zu erwägen, eine neue Organisation ins Leben zu rufen. Die Idee wurde von den Mitgliedsgilden und –verbänden unterstützt. Über die nächsten zwölf Monate hinweg wird ein «Projektteam» von acht Journalisten daran arbeiten, das Netzwerk zu errichten und auszudehnen. Das Team umfasst Damien O’Reilly (Irland), Katharina Seuser (Deutschland), Hans Siemes (Niederlande), Eric Massin (Frankreich), Jesus Lopez Colmenarejo (Spanien), Tatjana Cop (Slowenien) und Adrian Bell (Großbritannien).

Dr. Henning Otte Hansen erhält Auszeichnung

Overrækkelse af legat på økonomikongres i Dansk Landbrug
Hans Bang Hansen, næstformand i foreningen Nykredit (t.v.) med legatmodtageren Henning Otte Hansen (t.h)
Kolding Hotel Comwell, 6.12.2011
Foto: Søren Holm/Chili

Connie Siemes
IFAJ-Exekutivsekretärin
Niederlande

Dr. Henning Otte Hansen, Senior-Ratgeber an der Universität von Kopenhagen und Vorsitzender der Jury für den IFAJ-YARA Award für Berichte über nachhaltige Landwirtschaft, erhielt den Nykredit-Preis auf dem jährlichen Wirtschaftskongress der Beratungsabteilung des Dänischen Bauernverbandes. Es  handelt sich dabei um eine der wichtigsten Auszeichnungen in Dänemark.

2011 nahm Dr. Hansen auf drei Jahre das Amt des Vorsitzenden des Auswahlausschusses des IFAJ Yara-Preises an.

Nykredit ist eine der Hauptkreditinstitutionen, die in Dänemark Kredite an Landwirte, Firmen und Privatleute vergibt.

IFAJ-Alltech Young Leader Preis unterstützt Berufsentwicklung, Training von Führungskräften

Lisa Guenther
Kanada

Die Gilden nehmen jetzt von Mitgliedern Bewerbungen um den IFAJ-Alltech Preis für Young Leaders in Agricultural Journalism an.

Der letzte Bewerbungstag ist früher als ursprünglich geplant. Er ist auf den 1. März 2012 vorverschoben worden.

 

Als arbeitende Journalisten und Berichterstatter endet unser Lernen nicht mit dem Abschluss einer akademischen Ausbildung. Die Welt, in der wir leben, verändert sich schneller als je zuvor. Wir müssen unsere Fähigkeiten verbessern, unser Wissen vertiefen und ausdehnen und mit unseren Kollegen Kontakte pflegen. Das IFAJ-Alltech Programm für junge Führungskräfte im Agrarjournalismus hilft uns genau das zu tun.

 

Weitere Informationen unter: www.ifaj.org/contests-and-awards/young-leaders-award.html.

Über die IFAJ-Nachrichten

Wir möchten, dass Sie die Neuigkeiten Ihrer Gilde bekanntmachen. Senden Sie Nachrichten oder Artikel an die Editorin Karlie Elliott Bowman unter: k.elliott.bowman@gmail.com. Lassen Sie beim Einsenden von Ideen oder Nachrichten die Sprache niemals eine Hürde sein. Benutzen Sie ruhig Ihre Muttersprache – wir werden dann zusammenarbeiten, um Ihre Mitteilungen zu verbreiten.

Informieren Sie auch Ihre Kollegen über die IFAJ Nachrichten. Ermutigen Sie sie unter www.ifaj.org/news/newsletter-subscription.html nachzuschauen. Die IFAJ Nachrichten sind eine Veröffentlichung der Internationalen Föderation der Agrarjournalisten. IFAJ bietet Landwirtschaftsjournalisten und Funkberichterstattern eine Plattform für berufliche Weiterentwicklung und internationales Networking. Um mehr über IFAJ zu erfahren, schauen Sie unter: www.ifaj.org nach. Wenn Sie Fragen über IFAJ haben, zögern Sie nicht, Kontakt mit unserer Exekutivsekretärin Connie Siemes aufzunehmen:

Connie Siemes, P.O. Box 205, 6920 AE Duiven, The Netherlands

Tel. 0031 573 451975

E-mail: secretary@ifaj.org.

Sie finden IFAJ auch unter Twitter@IFAJ oder auf Facebook.

 

IFAJ Nachrichten Januar 2012

Unsere Sprachgrenzen überwinden

Mike Wilson
IFAJ Präsident
USA

Seit ich mich um die IFAJ bemühe, habe ich viele Dinge über Kommunikation gelernt, eines der wichtigsten davon ist dies: Wir sollten Sprachunterschiede niemals zur Hürde werden lassen, unsere Organisation über ihren gegenwärtigen Status hinaus wachsen zu lassen.

In Treffen und bei der Zusammenarbeit mit vielen Agrarjournalisten rund um die Welt gibt es einige Fälle, wo wir einfach nicht die gleiche Sprache sprechen. Trotzdem finden wir eine Methode, um uns zu verständigen: Vielleicht mit Gesten oder mit Lauten oder indem wir auf etwas zeigen oder indem wir um Hilfe bitten.

Mit Geduld und einem Lächeln finden wir fast immer einen Weg, eine Verbindung mit anderen herzustellen.

Dennoch ist Sprache einer der «springenden Punkte» in unserer Organisation. Wenn Sie das nicht glauben, gehen Sie einfach zur Facebook-Seite und lesen Sie die Vermerke über Sprache beginnend etwa im Oktober 2011. Zu einem Eintrag von Brita Drangsholt Jaksjø sammelten sich nicht weniger als 62 Kommentare allein über Sprache!

Wie Sie wissen, benutzt die  IFAJ drei offizielle Sprachen: Englisch, Französisch und Deutsch. Französisch wird selten benutzt, weil Frankreich zurzeit nicht Mitglied der IFAJ ist. Wir benutzen Englisch als unsere «Arbeitssprache», wenn wir Arbeitstagungen und Kongresse abhalten. Wir haben viele deutsch sprechende Mitglieder und bieten unsere Nachrichten sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch an. Letzteres dank unserer Partnerschaft mit dem Agricultural Communications Documentation Center (ACDC).

Jetzt dehnt sich die IFAJ in verschiedene Gegenden der Welt aus. Wir wollen nicht, dass Sprachbarrieren uns dabei bremsen. 2007 nahm die IFAJ mit Argentinien sein erstes südamerikanisches Land auf. Dort werden wir im September 2013 unseren ersten südamerikanischen Kongress durchführen.

Mit Argentinien hatten wir 2005 anlässlich einer Pressekonferenz vor Ort Kontakte aufgenommen. Es fügte sich, dass wir die Agrarjournalistin Mercedes Colombres trafen. Sie arbeitet für die Tageszeitung La Nacion und erzählte uns von Argentiniens Agrarjournalistengilde CAPA. Mercedes beherrscht Englisch. Seither hat sich die Beziehung zwischen IFAJ und CAPA weiter entwickelt.  

Es gibt noch viele andere Spanisch sprechende Agrarjournalisten, welche die IFAJ noch erreichen muss. Wie unser spanisches IFAJ-Exekutivmitglied Jesus Colmenarejo bemerkte, ist Spanisch die zweitmeist verbreitete Sprache der Erde und sie breitet sich noch weiter aus. Ich hoffe, dass wir noch in diesem Jahr die IFAJ-Nachrichten auf Spanisch anbieten können.Eines der Probleme mit Sprachen sind die Übersetzungskosten. Das ist ein Grund, warum wir uns auf Englisch als Arbeitssprache unserer Organisation angewiesen sind. Die große Mehrheit der Personen kann zumindest etwas Englisch. Wenn ich ein nicht englisches  Mail von jemandem bekomme, der sich der IFAJ anschließen oder sich über die Organisation erkundigen möchte, benutzte ich im Austausch oft Googles Online-Übersetzungshilfe. Online-Übersetzer helfen, aber sie sind nicht perfekt.IFAJ verlässt sich oft auf Freiwillige, die mit Übersetzungen helfen. Das war letztes Jahr bei unserem Master Klassen Programm der Fall. Wir hatten Journalisten aus China, Brasilien, Argentinien und Afrika (von denen viele französisch sprachen) um nur einige zu nennen. Dennoch war es uns möglich, uns zu verständigen. Einige der besten Kommentare kamen von Journalisten, die kein Wort Englisch sprachen. Was wir nicht zulassen wollen ist, dass Sprachen uns trennen. Leute können sehr aufgeregt werden, wenn sie dieses Thema besprechen und manchmal vergessen sie, dass Worte, in welcher Sprache auch immer, verletzen können. Wenn Sie sich mit einem Kollegen in einer Debatte befinden, bleiben Sie positiv. Vergessen Sie nicht, dass IFAJ berufliche Weiterbildung beabsichtigt. Ich kann nicht mit Sicherheit sagen, welche Veränderungen der IFAJ bevorstehen und welche Sprachen wir in unser Geschäftsmodell werden aufnehmen müssen. Wir hoffen aber integrativ zu bleiben. Um über unsere traditionellen Regionen hinauszuwachsen, werden wir angemessene Veränderungen vornehmen müssen. Lassen Sie uns alle auf unsere gemeinsamen Werte konzentrieren. Das ist trotz unserer Unterschiede der beste Weg, diese weltweite Organisation auszubauen.

Neue IFAJ-Exekutivkomiteemitglieder ernannt

Karlie Elliott Bowman
IFAJ-Nachrichteneditorin
USA

Die IFAJ heißt neue Mitglieder des Exekutivkomitees willkommen. Die Gilde jedes Landes hat eine Vertreterin oder einen Vertreter im Exekutivkomitee. Klicken Sie hier, um mehr über die Kontaktperson Ihres Landes zu erfahren.

Neue Mitglieder des IFAJ-Komitees sind:Leigh RadfordAustralienLeigh Radford aus Australien ist der Nationaleditor von ABC Rural, einer besonderen Abteilung innerhalb der Australian Broadcasting Corporation. Er deckt hauptsächlich die Gebiete Landwirtschaft und Bergbau ab. Außer seinen Bemühungen um ACAJ ist er Vizepräsident seines regionalen Presseklubs, Rural Media South Australia.

Er sagte: «Ich freue mich sehr, dem Exekutivkomitee der IFAJ beizutreten und dem internationalen Verband, der der ländliche und landwirtschaftliche Journalisten vertritt, einen Beitrag zu leisten. Die IFAJ kann ein schlagkräftiges Vehikel für den Dialog zwischen Journalisten aus verschiedenen Teilen der Welt sein, zum Austauschen von Ideen, um gegenseitig voneinander zu lernen und dabei sich besser zu informieren über die Probleme, welche in anderen Teilen der Welt auftreten.

Per Henrik Hansen
Dänemark

Per Henrik Hansen aus Dänemark ist Journalist und Kommunikationsberater für Themen wie Lebensmittel, Landwirtschaft und ländliche Gebiete. Er arbeitet hauptsächlich mit Dänemarks organischer Agrarwirtschaft.

Per freut sich darauf, beim weiteren Ausbau von IFAJ mitzuarbeiten und dabei zu helfen, dass es seine globale Organisation wird. Er schließt dabei Hilfe für Kollegen aus Ländern der Dritten Welt, die internationale Kontakte erzielen und sich professionell weiterbilden möchten, ein.

Tadashi Murata
Japan

Tadashi Murata aus Japan ist Editor für die Zenkou Kyoudou Publication Ltd. Zenkou Kyoudou veröffentlicht eine monatliche Zeitschrift und das Buch über Geschäftsmanagement für die Japan Agricultural Co-operatives (JA) und Small Business Co-operatives. Er betreibt auch ein Blumengeschäft in Tokyo und ein privates Geschäft mit Spezialität Websites und Schreiben.

Tadashi hat die von den IFAJ-Mitgliedern gebotene Gemeinschaft erfahren und sagt, er freue sich auf einen weiteren anregenden Kongress und das Treffen mit Freunden. Als Mitglied des Exekutivkomitees erwarte er, weitere Einzelheiten über die Landwirtschaft anderer Länder zu erfahren.

Steve Werblow
USA

Steve Werblow ist freischaffender Journalist und Fotograf im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Er arbeitet sowohl für John Deer‘s Zeitschriften, The Furrow und Homestead, als auch für eine Reihe anderer Kunden aus  Landwirtschaft und Industrie.

Steve sagt, er freue sich, der IFAJ bei der ständigen Erweiterung ihres internationalen Netzwerks zu helfen und neue Methoden zu finden, ihren Mitgliedern weltweit  professionelle Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

IFAJ Exekutivmitglieder treten in den Ruhestand

Niels Christian Jorgensen

Niels Christian Jorgensen wird in Berlin an seiner letzten Sitzung des IFAJ-Exekutivkomitees teilnehmen. Jorgensen tritt von seinem Posten als dänisches Exekutivmitglied bei IFAJ zurück und überlässt seinen Sitz Per Henrik Hansen.

Jorgensen, der letzten Sommer seinen 70. Geburtstag feierte, wurde 1989 als neues Mitglied bei den Dänischen Lebensmittel- und Landwirtschaftsjournalisten aufgenommen und übernahm auch die Aufgabe als dänisches Exekutivmitglied bei der IFAJ. Zwei Wochen später, als der Präsident der dänischen Gilde zurücktrat, wurde Niels auch für diesen Posten gewählt.

1998, ein Jahr vor dem IFAJ-Kongress in Dänemark,  trat er als Präsident zurück. Er blieb jedoch IFAJ-Exekutivmitglied und außerdem Schatzmeister und Sekretär der dänischen Gilde. Niels hält diese Posten noch immer inne, ist aber der Meinung, dass in den internationalen Aktivitäten ein Generationenwechsel ansteht.

Mit seiner großen Kenntnis internationaler Angelegenheiten war Niels eine wichtige Person bei IFAJ. Die Organisation hat in vielen Bereichen von Niels Arbeit profitiert. Nach 22 Jahren ist sein Interesse an internationalen Belangen unvermindert.

Niels schloss seine Studien als Agronom 1968 ab und erwarb 1972 ein Diplom in Vermarktungswirtschaft von der Copenhagen Business School. Er war Berater des Dänischen Speck- und Fleischrats und 1973-1974 in Brüssel stationiert. 1980 wurde er zum Kommunikations- und Informationsbeauftragten dieser Organisation ernannt.

Seit 2003 arbeitet Jorgensen mit seiner Frau Mariann im gemeinsamen Unternehmen 2vejs- kommunikation.

Masaru Yamada

Exekutivmitglied Masaru Yamada aus Japan ist seit den frühen 1990ern mit der IFAJ verbunden. Er tritt in Berlin als IFAJ-Exekutivmitglied zurück und überlässt den Posten Tadashi Murata.

Masaru besuchte seinen ersten IFAJ-Kongress als junger Journalist in Schweden. Mit seinem immer waschsenden Interesse an der Organisation hat er bis heute zwölf Kongresse besucht.

Masarus Engagement als Agrarjournalist und als Exekutivmitglied hat bei der Steigerung der Mitarbeit Japanese Agricultural Journalists Association (JAJA) in der IFAJ eine grosse Rolle gespielt.  2007 waren Masaru und JAJA die Schirmherren des IFAJ-Kongresses. Masaru organisierte den Kongress vor Ort. Er ist seit 1985 Mitglied der JAJA und war Internationaler Direktor und regionaler IFAJ-Vizepräsident für Asien.

Masaru startete seine Journalistenkarriere im April 1977 nach Abschluss seines Studiums der Landwirtschaft an der National Nagoya Universität. Er arbeitete sein Leben lang für die Japan Agricultural News, eine Tageszeitung mit einer Auflage von 350 000 Exemplaren.

Die IFAJ-Kollege danken ihm für die überlegten und einsichtigen Ratschläge sowie seinen köstlichen Humor.

Masaru meinte: «IFAJ war äußerst wertvoll für meine berufliche Karriere. Keine anderen Journalisten, die über die Landwirtschaft in Japan schreiben, haben eine besseres professionelles Netzwerk.»

Liz Kellaway Harfull
Australien

Auch Liz (Kellaway) Harfull wird das IFAJ-Exekutivkomitee verlassen. Die höchste Funktionen, die Liz bei der IFAJ innehatte, war jene des regionalen Vizepräsidenten für das  Südpazifikgebiet. 2004 übernahm sie die Herausgabe der IFAJ-Nachrichten und vermehrte deren Erscheinen von zwei bis drei Ausgaben auf vier bis fünf pro Jahr, gleichzeitig erweiterte sie deren Umfang und Qualität.

Liz war die anregende Koordinatorin des IFAJ Star-Preises für Funkjournalismus, indem sie mit Herz und Seele den Wettbewerb einrichtete und ihn zum festen Bestandteil der IFAJ-Preisprogramme machte.

Liz ist eine umworbene Buchautorin. Sie hat gerade jetzt zwölf Monate Forschung für ihr nächstes Buch abgeschlossen. Sie tritt von allen IFAJ-Verpflichtungen zurück, wird aber bis Ende August 2012 weiter als Präsidentin der australischen Gilde vorstehen.

Wie europäische Experten die Zurückverfolgung von Lebensmitteln und Zutaten sehen

Jim Evans
Agricultural Communications Documentation Center
USA

Ein jüngst erschienenes British Food Journal berichtete über Untersuchungen unter europäischen Lebensmittelrisikomanagern über Vor- und Nachteile der Materialnachweisbarkeit. Durch eine Zwei-Runden-Delphi-Methode identifizierten Fachleute neun Vorteile, denen mehr als 50 Prozent beistimmten. An der Spitze der Liste stand der Vorteil, Produkte genau zurückverfolgen zu können, wo sich eine Sicherheitsfrage stellte.

Die Manager identifizierten drei Nachteile, denen mehr als 50 Prozent zustimmten:

·       Verschiedene Genauigkeiten bei der Rückverfolgung zwischen Gliedern der Kette

·       Notwendige Verwaltung und Schreibarbeit

·       Begrenzte Verlässlichkeit des benutzten Systems.

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