Kongress 2012 rückt schnell näher

IFAJ Kollegen, die zum Kongress 2012 in Schweden reisen, sollten letzte Informationen suchen unter:
www.ifaj.org/congress2012.html. Vergessen Sie nicht, der diesjährige Kongress findet vom 15. bis 19. August im Konferenzzentrum nahe des Mälaren-Sees, 35 km westlich vom Stockholmer Zentralbahnhof statt. Information zur Ankunft in Schweden erhalten Sie unter: http://www.ifaj.org/congress2012/news/newsletter.html.

Tonaufbesserung von Iphone Interviews

Truffle Media Network &
Christopher S. Penn
USA

Christopher S. Penn verweist auf ein kurzes und einfaches “So macht man’s”-Video zur Aufbesserung von Interviews, die mit dem Iphone aufgenommen wurden. Besuchen Sie: http://youtu.be/DH-z8y-U41k

Landwirtschaftsradio und Internet meist genutzte Ag-Medien

Jim Evans
Agricultural Communications Documentation Center
USA

Dieser Befund ergab sich aus einer küzlichen nationalen Umfrage unter amerikanischen Landwirten und Viehzüchtern. Ag Media Research entwickelte die Umfrage, die im späten 2011 mit einem representativen Sample von 1,504 Landwirten und Viehzüchtern mit Landwirtschaftseinkommen von jeweils wenigstens $ 100,000 durchgeführt wurde.

Eine  dem ACDC einverleibte Pressebenachrichtigung teilt mit:
- Auf täglicher Basis sind Landwirtschaftsradio und das Internet (Zugriff von Haus/Büro) die zwei am meisten benutzten Agrimedien.
- Unter denen, die entweder Radio oder Internet als erste Wahl angegeben hatten, war Landwirtschaftsfernsehen die zweite tägliche Informationsquelle.
- Unter den Informationsquellen allgemein (nicht spezifisch täglich oder innerhalb eines bestimmten Zeitraums) zogen landwirtschaftliche Publikationen – Zeitungen und Zeitschriften–die höchsten Zahlen auf sich.
- Auf die Benutzung von mobilem Internetzugriff – mittels in-Hand-Geräten einschließlich “smart phones”– griffen nur 25% aller Befragten zurück.
- Die Befragen drückten einen hohen Grad von Vertrauen in ihre primären Informationsanbieter aus. Mehr als 60% berichteten, einen Sender oder mehrere ganz bestimmte Sender für ihre landwirtschaftlichen Informationen einzuschalten.

Lesen Sie die Pressebenachrichtigung selbst unter:
https://www.library.illinois.edu/cms/funkaces/acdc/new/National_Association_of_Farm_Broadcasting.docx

Über die IFAJ-Nachrichten

Verbreiten Sie die Neuigkeiten Ihrer Gilde in den IFAJ-Nachrichten. Senden Sie Nachrichten oder Artikelideen an die Editorin Karlie Elliott Bowman unter: k.elliott.bowman(at)gmail.com. Lassen Sie beim Einsenden von Ideen oder Nachrichten die Sprache niemals eine Hürde sein. Benutzen Sie ruhig Ihre Muttersprache – wir werden dann zusammenarbeiten, um Ihre Mitteilungen zu verbreiten.

Informieren Sie auch Ihre Kollegen über die IFAJ Nachrichten. Ermutigen Sie sie sich unter http://www.ifaj.org/news/newsletter-subscription.html zu inskribieren-. Die IFAJ Nachrichten sind eine Veröffentlichung der Internationalen Föderation der Agrarjournalisten. IFAJ bietet Landwirtschaftsjournalisten und Funkberichterstattern eine Plattform für berufliche Weiterentwicklung und internationales Networking. Um mehr über IFAJ zu erfahren, schauen Sie unter: www.ifaj.org nach. Wenn Sie Fragen über IFAJ haben, zögern Sie nicht, Kontakt mit unserer Exekutivsekretärin Connie Siemes aufzunehmen: Connie Siemes, P.O. Box 205, 6920 AE Duiven, The Netherlands, Tel. 0031 573 451975, E-mail: secretary@ifaj.org. Sie finden IFAJ auch unter Twitter@IFAJ oder auf Facebook.

IFAJ Nachrichten Juli 2012

Einen herzlichen Dank und Lebewohl

Mike Wilson
IFAJ Präsident
USA

Wie man so sagt, alle guten Dinge müssen ein Ende haben. Nächsten Monat um diese Zeit wird IFAJ eine neue Ära beginnen. Für mich wird meine Aufgabe als Präsident mit einer neuen Wahl enden, mit einem neuen Präsidium und neuen Herausforderungen für das IFAJ Exekutivkomitee und jedes Mitglied, das an der Zukunft globaler Landwirtschaftskommunikation interessiert ist.

Wenn ich auf die letzten zwölf Jahre zurückblicke, bin ich erstaunt über die gewaltigen Veränderungen, die diese Organisation durchgemacht hat. Als ich im Jahre 2000 in Australien zum Vizepräsidenten gewählt wurde, hatten wir wenig Geld und waren auf unsere unmittelbarsten Bedürfnisse ausgerichtet. Dann begannen sich die Dinge zu ändern, als wir 2003 in Irland das Exekutivkomitee in Basissubkomitees organisierten. Unter der Führung von Hans Matthiesen und später David Markey begannen wir den Fokus auf den Zuwachs unserer Finanzen zu richten und darauf, unsere Organisation unseren Mitglieder relevanter zu gestalten. Die Organisation ist jetzt in der Lage, in einen globalen strategischen Plan zu investieren, der entworfen wurde, uns noch mehr “international” zu machen, als wir es schon sind.

Eines der größten Erlebnisse für mich war es, mit anderen gleichgesinnten Personen zu arbeiten und gute Ideen zu entwickeln und dann zuzusehen, wie diese Ideen Wirklichkeit wurden … Ideen, wie der IFAJ Fotowettbewerb, 2003 in den Niederlanden eingeführt; die neu entworfene IFAJ Webseite, 2008 entwickelt; das Alltech Young Leader Boot Camp, 2011 eingeführt; die Meisterklasse, in Belgien zuerst ins Leben gerufen, in Kanada fortgeführt und ebenso nächsten Monat in Schweden; die IFAJ Rundfunk und  Yara Preise; das monatliche elektronische Nachrichtenblatt und das Einstellen einer Teilzeit-Exekutivsekretärin.

Man bedenke dabei, all das wurde hauptsächlich durch freiwillige Mitarbeit erreicht! Ich möchte den Mitgliedern des Exekutivkomitees Anerkennung zollen, die während meiner Amtszeit Dienstleistungen erbrachten. Danke für Ihr Engagement und Dank auch den Mitgliedern des Präsidiums: Markus Rediger, Owen Roberts und James Campbell. Sie haben der Organisation mit Hingabe und Enthusiasmus über den Ruf der Pflicht hinaus gedient. Jedesmal, wo ich sie um Rat bat, bekam ich schnellen und ehrlichen Rat, der gewöhnlich eine durchdachte Diskussion auslöste. Ich möchte  auch unserer Exekutivsekretärain Connie Siemes dafür danken, dass sie uns geholfen hat, in organisierter Weise die Föderation vorwärts zu bewegen. Für die unzähligen Stunden in Berlin, beim Kongress, auf Skype und E-mail, in denen die besten Interesse der Organisation besprochen wurden, herzlichen Dank!

IFAJ Kongresse sorgten für einige der besten Erinnerungen. Das gesagt, sieht IFAJ schwierigen Zeiten entgegen. Denken Sie an den Terroristenangriff vom 9. September  während des Kongresses in Finnland, die Aschenwolke, die 2010 so viele Flugplätze in Belgien lahmlegte und das Ableben unseren engen Freunde Anna Orzechowska und Don Gomery. Ich für meinen Teil habe den 2004 Kongress in Südafrika verpasst, weil ich mich in der Woche einer Chemotherapiebehandlung unterziehen mußte. Ich erhielt einen Anruf aus Südafrika von Freunden, die mir gute Besserung wünschten. Für einen überlebenden Krebskranken sind das Erinnerungen, die einem bleiben.

Ich bin mir sicher, IFAJ wird weiterhin wachsen und relevanter werden, nicht nur den gegenwärtigen Mitgliedern sondern auch für die internationale Landwirtschaftsjournalistengemeinschaft als ganzes. Ich glaube es gibt noch viel, was wir für unsere Berufsgenoss(inn)en weltweit tun können. Für die vielen Sterne, die wir jetzt im IFAJ Universum sehen können, gibt es mindestens eben so viele Sterne, die wir noch entdecken müssen.

Für unsere jüngeren Mitglieder: Fahren Sie fort, Ihre guten Ideen mit anderen zu teilen. Fahren Sie fort, von einander zu lernen. Nehmen Sie sich einen Moment, den Wert Ihres Berufs zu erkennen. Es ist eine ehrenwerte Karriere, die Gemeinden verbindet und das Gut der Allgemeinheit fördert.

Für meine Freunde in der Mitte der Karriere: Benutzen Sie Ihre Erfahrungen, um unsere Zukunftsvision zu definieren. Und zu Ihnen, liebe Kollegen, die so viele Jahre als Mentoren gewirkt haben, herzlichen Dank dafür, dass Sie Ihre Weisheit eingebracht und uns geholfen haben, unsere Karrieren zu formen … und, was noch wichtiger ist, uns zu lehren, dass es besser ist, zu arbeiten um zu leben anstatt zu leben um zu arbeiten.

Die IFAJ steht vielen Hürden gegenüber – Entfernung, Finanz, Kulturunterschiede, Sprachbarrieren, um nur einige zu nennen.. Wenn wir aber alle die universelle Sprache der Freundschaft und Kooperation sprechen, dann gibt es wenig, was uns abhalten kann, unsere Ziele zu erreichen! Herzlichen Dank an alle!

Schweizer Agrarjournlaisten wählen neuen Präsident

Markus Rediger
Vice President IFAJ

An ihrer Generalversammlung haben die Schweizer Agrarjournalisten (SAJ) in Genf den Vorstand erneuert und Roland Wyss zum Präsidenten gewählt.
“Die vergangenen neun Jahre waren für mich auch dank den Agrarjournalisten extrem lehrreich, bereichernd und inspirierend”, betonte der scheidende SAJ-Präsident und NZZ-Journalist Adrian Krebs in seinem letzten Jahresbericht vor den versammelten Agrarjournalisten in der Domaine de la Mermière in Soral GE. Er übergab das Präsidium an Roland Wyss, Chefredaktor von Alimenta, der Fachzeitschrift für die Lebensmittelwirtschaft. Er will den Verband weiter auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausrichten und die Kontinuität in den Programmen beibehalten. Mit ihm wurden auch Alain Douard und Adrian Krebs als Vorstandsmitglieder bestätigt sowie David Eppenberger und Claire Muller neu in den Vorstand gewählt.

Das Rahmenprogramm der diesjährigen Delegiertenversammlung stand unter dem Motto "Landwirtschaft im Kanton Genf". François Erard, der Geschäftsführer der Genfer Landwirtschaftskammer, gab einen Überblick über die Landwirtschaft eines Kantons, dessen Grenzline nur 6 km mit der Schweiz, hingegen 103 km mit Frankreich teilt. Die Landwirtschaft in Genf ist stark ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Stadt. Verschiedene Programme haben zum Ziel, Produkte aus der Region den Konsumenten schmackhaft zu machen, darunter auch die Marke “Genève Region Terre Avenir” und die Genossenschaft “Jardins de Cogagne”. Im Gegensatz zur städtischen Kleintierhaltung spielt die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren in Genf eine untergeordenete Rolle: da werden bloss 400 Milchkühe gehalten, im Gegensatz zu 25’000 Hunden.


Neuseeländischer Landwirt zum Landcorp Agricultural Communicator des Jahres ernannt

Ein Landwirt von Hawkes Bay, der sich zum namhaften Sprecher für die Landwirtschaft und die Agrarwissenschaften entwickelte, wurde von der Neuseeland Gilde der Landwirtschaftsjournalisten und -rundfunksprecher zum Landcorp Landwirtschaftkommunikator des Jahre 2012 ernannt.

Steve-Wyn-Harris begann seine Karriere als Landwirt 1980, al ser 180 Hektar kaufte. Heute bebauen er und seine Frau 350 Hektar. Das Anliegen trägt hochwertige Brutschafe, Zuchtbullen und Wald.

Steve hat über die Jahre eine Reihe von landwirtschaftlichen Preisen gewonnen, aber es war für seine Kommentare über Landwirtschaft, landwirtschaftliche Industrien und Agrarwissenschaften das er den Preis als Kommunikator des Jahres erhielt. Er ist Funkberichterstatter mit einem eigenen Radioprogramm und ist auch regelmäßig im landesweiten Radio zu hören. Gleichzeitig schreibt er schon lange eine Landwirtschaftsspalte für Zeitungen.

Der Gildenpräsident Jon Morgan meinte Steve habe die Auszeichnung verdient. Seine Spalten, Kommentare und Vorträge erstreckten sich über ein ausgedehnte Reihe von Themen, aber sein Stil bleibe sich gleich – entspannt, neckisch und oft humorvoll.

Morgan sagte: “Er (Steve) wird weithin als hervorragender Landwirt geachtet, aber er hat das seltene Talent der Kommunikation, die alle Gebiete des ländlichen Lebens einschließt.”

Ulster Landwirtschaftsjournalisten speisen außer Haus

Tony O'Neill, centre, Moy Park Poultry director and chair Northern Ireland Agri Food Strategy Board at the June Guild of Agricultural Journalists dinner in Belfast. Dr Tom Morrow, left Guild Treasurer and Sam Butler, chairman weclomed guests. Earlier Guild members had toured two NI centres of global excellence, the AFBI plant breeding centre at Loughgall and Moy Park's technical development site in Craigavon. Picture: Cliff Donaldson

Tony O’Neill, in der Mitte, Moy Park Poultry Direktor und Vorsitzender des Northern Ireland Agri Food Strategy Board besuchte das Essen der Gilde der Landwirtschaftsjournalisten im Juni in Belfast. Dr. Tom Morrow, links, Schatzmeister der Gilde und Sam Butler, Vorsitzender hießen die Gäste willkommen.

Während der Veranstaltung besuchten Gildenmitglieder zwei nordirische Zentren globaler Qualität, das AFBI Pflanzenzuchtzentrum in Loughgall und Moy Parks technischen Entwicklungsstandort in Craigavon. Photo von Cliff Donaldson.