Gewinner der Journalistenpreise

Die Gewinner der IFAJ-Wettbewerbe wurden während des Kongresses in Schweden bekannt gegeben. Wir gratulieren allen Gewinnern und bedanken uns bei allen, die ihre Arbeit eingereicht haben. Man ist erstaunt zu sehen, woran Kollegen rund um die Erde arbeiten.

IFAJ-YARA Preis für Berichterstattung über nachhaltende Landwirtschaft
Gewinner: Kerry Staight, Australien
Zweiter Platz: Martha Wairimu Nyambura, Kenia
Dritter Platz: Aage Krogsdam, Dänemark

Um mehr über den IFAJ-YARA Preis zu erfahren und zum Lesen der preisgekrönten Einsendungen klicken Sie.

IFAJ Star Preis für hervorragende Fotografie
Gewinner: Cliff Donaldson, Nordirland

Kategorie Personen:
Gewinner: Brian Cassey, Australien
Distinguierte Anerkennung: John Eveson, Großbritannien

Natur/Landschaft
Gewinner: Evan Morgan, Australien
Distinguierte Anerkennung: Cliff Donaldson, Nordirland

Produktion
Gewinner: Cliff Donaldson, Nordirland
Distinguierte Anerkennung: Hans Dahlgren, Schweden

Um mehr zu erfahren und die preisgekrönten Fotos zu sehen, klicken Sie.

http://www.ifaj.org/news-blogs/news-detail/article/2012/08/17/title/spring-lamb.html?no_cache=1&cHash=585c845fcd45bc1fdfd1d96b08d9cdb7IFAJ Star Preis für Druckjournalismus
Gewinner: Mary Baxter, Kanada
Ehrenwerte Erwähnung: Friederike Krick, Deutschland

IFAJ Star Rundfunk Preis
Gewinner: Eric Poulsen, Dänemark
Ehrenwerte Erwähnung: Kendall Jackson, Australien

Fernsehsendung
Gewinner: Kerry Staight, Australien
Ehrenwerte Erwähnung: Eric Poulsen, Dänemark

Video
Gewinner: Damien O’Reilly, Irland
Ehrenwerte Erwähnung: Nancy Nicolson, Großbritannien

Um diese  preisgekrönten Einsendungen zu sehen oder zu hören, klicken Sie.

Höhepunkte der IFAJ Vorkongresstour

Maija Soljanlahti
Finnland

Dreißig Journalisten aus verschiedenen Erdteilen nahmen an der IFAJ Vorkongresstour im Süden Finnlands teil.

Teilnehmer durchwanderten den Wald, genossen schmackhafte Lachssuppe und lernten am Lagerfeuer den finnischen Minister für Land- und Forstwirtschaft, Jari Koskinen, kennen. Das war nur der Anfang der zweitägigen Veranstaltung.

Die Gruppe fuhr nach Kettula, einer Waldfarm, die der Landwirtevereinigung MTK gehört. Der Vorsitzende, Juha Marttila, informierte über Land- und Forstwirtschaft in Finnland.

Die IFAJ-Mitglieder hatten auch viel Spaß während der Tour, erfreuten sich in der Sauna, schwammen in einem See und lernten, wie man das Holzstockspiel betreibt.

Am zweiten Tag der Tour besuchten die Teilnehmer  einen Milch-, einen Schweine- und einen Ackerbaubetrieb. Dort lernten sie mehr über Tiergesundheit und Viehzucht.

Am Ende der Tour blieb noch Zeit, um die «Moomin World» und die alte Stadt Naantali zu entdecken, ehe es auf die Fähren und über den Finnischen Golf nach Stockholm ging.

Für weitere Informationen und Fotos besuchen Sie bitte.


Erfahrungsbericht eines Alltech Young Leaders

Karlie Elliott Bowman
IFAJ Nachrichten-Editorin

Alexis Kienlen aus Kanada war eine der Teilnehmerinnen am diesjährigen «Boot Camp» [Grundkurs] für junge Führungskräfte,  welches vor dem IFAJ Kongress in Schweden durchgeführt wurde. Alexis schreibt für den Alberta Farmer, wirkt freischaffend, schreibt Gedichte und Erzählprosa und hat ausgedehnte Reiseerfahrungen.

Alexis teilt ihre Erfahrungen vom «Boot Camp» und vom Kongress mit uns auf Englisch durch ihren Blog.

Alexis sagte: «Hier ist die Folgegeschichte. Meine Freundin Lisa Guenther war in der 2011er Gruppe der «Young Leaders» und besuchte den IFAJ-Kongress im Vorjahr in Guelph. Sie war es, die mich ermunterte, mich zu bewerben. Ich werde ihr immer dankbar sein, denn ich habe erstaunliche Erfahrungen gemacht.»

Um mehr über «Boot Camp» und die Meisterklasse dieses Jahres zu erfahren, besuchen Sie.

Medientour “Exposure-4-Development” [Bekannmachung zwecks Entwicklung]

José van Gelder
Agriterra

Am 15. November werden 15 IFAJ-Mitgliederjournalisten zur IFAJ/Agriterra Medientour “E-4-D” reisen.

Die diesjährige Tour wird unter der Schirmherrschaft der UNO im Rahmen des Internationalen Jahres der Genossenschaften durchgeführt.  Das Programm wird sich auf den Besuch landwirtschaftlicher Genossenschaften konzentrieren.

Von Gemüse bis Kaffee, von Milchwirtschafts- bis zu Kreditgenossenschaften für Kleinbauern ist alles abgedeckt. Wenn Sie mehr über den Hintergrund dieser Tour wissen möchten, beachten Sie bitte die IFAJ-Webseite unter “Professional Development.”

Die Tour startet in der Gegend von Nairobi, wo die Teilnehmer einen Viehmarkt, Ackerbauschulen und eine Genossenschaftsbank besuchen werden. Während der Tour wird die Gruppe nördlich bis Meru und Mitunguu reisen, was nordöstlich vom Kenya Nationalpark liegt. Zu diesem Zeitpunkt werden wir die Plantagen unseres hauptsächlichsten Sponsoren, British American Tobacco, besuchen. Wir beenden die Tour in Naivasha, was südwestlich von Nairobi gelegen und wegen seines Sees berühmt ist.

Beachten Sie bitte ab 4. November Tweets und Facebook für Neuigkeiten von der Gruppe. Nach unserer Rückkehr werden wir Ihnen natürlich unsere Erfahrungen mittels IFAJ-Webseite und IFAJ-Nachrichten mitteilen.

Professionelle Entwicklung betont Fokus auf Fotografie-Sicherheit

Jim Evans
USA

Mark Moore
USA

«Einen Schritt nach rechts und festhalten. Nicht wackeln!»
«Leg die Nahrungsmittel hin. Greif zu. Sei vorsichtig!»

Diese Anweisungen beleuchten die Risiken und sicheren Aufnahmeaspekte von Landwirtschaftsfotografie und Tipps von acht IFAJ-Mitgliedern in den USA. Autor Mark Moore
führte die Bemühungen an, indem er Information von Mitgliedern des amerikanischen Verbandes von Landwirtschaftseditoren erbat. Die Tips schließen Beiträge von Gil Gullikson, Charles Johnson, Christine McClintic, John Otte, Jim Patrico, Harlen Persinger und Wayne Wenzel ein, sowie natürlich auch von Mark Moore selbst. Ich half im Auftrag vom ACDC (Agricultural Communication and Documentation Center) das Projekt zu koordinieren.

Sie können die Ergebnisse sehen unter: http://www.ifaj.org/professional-development/professional-features.html

Haben Sie andere Erfahrungen oder Tips, die Sie mit anderen teilen möchten? Wir würden uns freuen, etwas darüber zu hören. Ebenso sind wir an Methoden interessiert, um weitere Risiken zu mindern. Senden Sie Gedanken per E-mail an die IFAJ-Nachrichten-Editorin: k.elliott.bowman(at)gmail.com.

IFAJ Nachrichten Oktober 2012

Vorwärts mit größerer Transparenz

Owen Roberts, Kanada
Vizepräsident

Auf dem diesjährigen, sehr erfolgreichen Kongress in Schweden war Transparenz ein immer wiederkehrendes Thema unter den Mitgliedern des Exekutivkomitees, den Delegierten und dem Präsidium.

Es ist ganz sicher ein wichtiges Thema – in einer globalen Orgaisation wie der unseren muss die Kommunikation mit ihren Mitgliedern konstant ablaufen. Entscheidungen müssen durchschaubar sein.

Wegen der Vielfalt der Länder, die der IFAJ angehören, treffen wir uns nur einmal im Jahr als Delegierte  und zweimal jährlich als Exekutivkomitee. Das bedeutet, ein gut Teil der administrativen Tätigkeit muss außerhalb unserer Generalversammlungen erledigt werden, damit die Organisation reibungslos vorankommt.

Wie wir außerdem jetzt erkennen, erhöhen die Treffen in größeren Abständen die Notwendigkeit für Transparenz und klare Kommunikation um so mehr.

In Bedacht dieser Tatsache unternehmen wir gegenwärtig größere Anstrengungen um Überschaubarkeit.

Um zum Beispiel einen übersichtlicheren Wahlablauf zu gewährleisten, wurde ein Subkomitee unter unserer Verfassung mit Vorsitz von Präsident Markus Rediger, Schweiz, eingerichtet. Auftrag dieses Subkomitees ist es, die bestehenden Regeln durchzuschauen, wie z.B. die jetzt geltende Regel, die es erlaubt, die Zahl der Stimmen geheim zu halten, die Kandidaten während der Präsidiumswahlen auf sich vereinigen konnten.

Außerdem wird untersucht, ob die Protokolle der IFAJ-Versammlungen veröffentlicht werden sollten, damit alle Mitglieder sehen können, was Exekutive und Präsidium besprechen.

Diese Maßnahme würde der Mitgliedschaft einen weiteren Transparenzschritt entgegenkommen, die das Finanz- und Sponsorenkomitee auf dem schwedischen Kongress beschlossen hat – wo das Exekutivkomitee Einzelheiten einzelner Sponsorengelder erhielt, die die Föderation für professionelle Entwicklungsinitiativen, besonders Wettbewerbe erhalten hatte.

Ein weiterer Schritt zu größerer Transparenz war die Entscheidung, die IFAJ-Facebook-Richtlinien auf der Facebook-Seite festzuhalten, damit Leser wissen, dass sie eingeladen sind, an dortigen Diskussionen teilzunehmen, solange sie die Richtlinien betreffs guten Geschmacks und Relevanz befolgen. Diese Richtlinien, durch Abstimmung im Exekutivekomitee beschlossen, unterstüzen die Bemühungen Cyber-Mobbing zu unterbinden und allen Mitgliedern eine Stimme bei der Diskussion zu erlauben,  ohne Furcht sich der Lächerlichkeit preiszugeben.

Und abschließend wird das Komitee für Berufsentwicklung und –bildung beauftragt, der Generalsekretärin Riitta Mustonen, Finnland, Vorschläge für Preisrichter bei den sehr wichtigen IFAJ-Star-Preisen einzusenden.

All diese Bemühungen sind dazu vorgesehen, die IFAJ offener und den Mitgliedern gegenüber verantwortlicher zu machen. Bitte senden Sie mir Vorschläge – an owen(at)uoguelph.ca – und teilen Sie mir mit, was Sie sonst noch für verbessrungsfähig halten. Das Präsidium ist sehr an dem interessiert, was Sie zu sagen haben.

Höhepunkte dieses Jahres

Karlie Elliott Bowman
IFAJ Nachrichten-Editorin

Die Witterung hier erinnert mich an das wunderbare Wetter, das wir in Schweden genossen haben – sogar etwas Regen eingeschlossen. Endlich begann es zu regnen, als wir uns alle fragten, ob die Mutter Natur es vergessen habe. Für manche von uns in den Vereinigten Staaten kam der Regen zu spät, um noch zu Ernteerträgen zu verhelfen. Da viele Kongressteilnehmer danach fragten, kann ich bestätigen: Ja, die Dürre war wirklich so schlimm wie sie in den Medien dargestellt wurde.»

Ich bin von unserem letzten Kongress noch immer in Hochstimmung. Nichts gibt ein besseres Gefühl als von Kollegen aus aller Welt umringt zu sein, um die Begeisterung einer Person für die Landwirtschaft zu erhöhen und Perspektiven für internationale Problemkreise zu erhalten.

Es gibt noch ein anderes Ereignis, welches jene von uns, die in der herkömmlichen Landwirtschaft tätig sind, angeregt haben. Die Stanford Universität in Kalifornien hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die bestätigt, dass Produkte aus biologischem Anbau kaum gesünder sind als Nahrungsmittel, die konventionell angebaut werden. Diese Information hat bei Facebook und Twitter sofort groß eingeschlagen. Sie können nachlesen, was zwei meiner bevorzugten Blogger dazu mitteilen.

Dieses Nachrichtenblatt ist randvoll gefüllt. In dieser Ausgabe hören Sie vom IFAJ-Präsidium. Sie erfahren alles über die IFAJ-Wettbewerbsgewinner, lernen unsere neuste Gilde kennen, hören von einem weiteren «Boot-Camp»-Teilnehmer und noch vieles mehr. Ich hoffe, Sie finden alles wertvoll.

Zögern Sie bitte nicht, Artikel und Kommentare einzusenden, indem Sie sie an k.elliott.bowman(at)gmail.com senden. Sie finden mich auch auf Facebook unter Karlie Elliott Bowman oder bei Twitter, #KarlieElliottBowman. Gerne sehe ich Ihrer Kontaktaufnahme entgegen.

Indien Gilde schließt sich IFAJ an

Lena Johansson
Schweden

Die indische Gilde ist das neuste IFAJ-Mitglied. Während der Delegiertenversammlung am letzten Kongress stimmten die Mitglieder der Aufnahme zu.

Indien hat eine lange Tradition von Pressefreiheit und Demokratie. Das Land ist der größte Milchproduzent der Welt und der zweitgrößte von Weizen und Reis. Indiens landwirtschaftliche Nutzfläche von 159.7 Millionen Hektar ist die zweitgrößte, gleich hinter den Vereinigten Staaten.

Der Journalist Sayani Surender steht gegenwärtig der indischen Gilde Kisantalkies vor. Er  erklärte, es sei für die Gilde wichtig, sich der IFAJ anzuschließen, denn Indien hat schon immer eine Gruppe guter Agrarjournalisten gehabt. «Ein großer Teil ihrer Arbeit ist allerdings durch die regionalen Sprachen beschränkt. Deshalb haben ich und einige meiner Journalistenfreunde die nationale Gilde Kisantalkies ins Leben gerufen. Während wir noch im Anfangsstadium einer Vereinsgründung waren, wurden wir auf die IFAJ aufmerksam. Sie ist gut organisiert und leistet hervorragende Arbeit. Wir wollten miteinander zusammenarbeiten und gleichzeitig Teil der IFAJ werden.»

Die Gruppe Kisantalkies hat  zur Zeit ungefähr 50 Journalisten als Mitglieder.

Surender äußerte sich wie folgt: «Indien ist gerade dabei, mit technologischen Verbesserungen und der Mechanisierung in der Landwirtschaft aufzuschließen. Kontakte mit anderen Ländern können zu einem Austausch von Ideen, Technologie und Innovationen führen. Der Agrarjournalismus ist im Ausland besser organisiert. Dies kann Indien helfen, einige Ideen unserer weltweiten Kollegen für den indischen Agrarjournalismus zu übernehmen  und diesen, auf eine höhere Stufe zu bringen, was dann der Landwirtschaft allgemein nützen wird.»

Surender meinte ferner: «Wir sind froh und danken IFAJ, dass sie der Aufnahme Indiens in die Vereinigung zugestimmt hat.»

Japanische Kollegen für Spenden dankbar

Die Delegiertenversammlung anläßlich des Kongresses in Schweden hörte einen Bericht von Tadashi Murata über die Verteilung der Geldspenden, die von den Mitgliedern der IFAJ nach der Tsunami-Katastrophe 2011 nach Japan gesandt wurden. Die Gegend um Sendai war eine der von dem Unfall am schwersten betroffenen Region. Insgesamt 14‘624 Euro wurden durch IFAJ an den Japanischen Landwirtschaftsjournalisten-Verband (JAJA) überwiesen.
 
Das Geld wurde von JAJA an Landwirte und Betriebe in der Region Sendai, die dort 2007 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des IFAJ Kongresses bewirtet hatten, weitergeleitet. Alle Empfänger waren sehr dankbar für die geleistete Hilfe. Folgen Sie diesem Link, um den Bilderbericht der Spendenübergabe zu sehen. Das restliche Geld soll an andere von der Strahlung geschädigte Bauern von Fukushima vergeben werden.

www.ifaj.org/fileadmin/user_upload/Press_Releases/Japan.pdf